Cleantech

Sunfire besetzt neue General-Counsel-Position mit Baker-Anwältin

Das Dresdner Wasserstoffunternehmen Sunfire hat zum Jahresanfang eine General-Counsel-Position geschaffen und diese mit Dr. Valesca Molinari besetzt. Die 37-Jährige wechselte aus der Corporate-Praxis von Baker McKenzie, wo sie zuletzt als Senior Associate tätig war.

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Molinari, die an Sunfire-CFO Stephan Garabet berichtet, baut nun eine Rechtsabteilung für das 2010 gegründete Unternehmen auf. Sie hatte ihre anwaltliche Karriere 2016 bei Baker begonnen und dort für Mandanten wie Daimler, Toppan Printing oder Mayersche gearbeitet.

Valesca Molinari

Daneben engagierte sie sich im Bereich Legal Tech und war unter anderem von 2018 bis 2021 bei Baker Co-Head of Innovation and Legal Tech für Deutschland und Österreich. Diese Erfahrungen bilden eine gute Grundlage für Molinaris Tätigkeit bei Sunfire, zu der auch das Thema Legal Operations gehört.

In Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen sollen die Prozesse in dem Unternehmen auf den Prüfstand gestellt und anschließend ein digitales Vertragsmanagementsystem eingeführt werden. Dafür soll die Rechtsabteilung personell weiter ausgebaut werden.

Zudem will Molinari Funktionen für Governance, Risk und Compliance etablieren. Damit trägt Sunfire auch dem Wachstum der vergangenen Jahre Rechnung: 2021 kaufte das Unternehmen den Schweizer Elektrolyseanlagenbauer IHT Industrie Haute und erst vor Kurzem gab es die Übernahme des Solinger Standortes des Galvanikspezialisten MTV NT bekannt. Bis 2023 will Sunfire die erste Elektrolyseurfabrik in Deutschland mit einer Kapazität von 500 Megawatt in Betrieb nehmen. Für dieses Vorhaben sammelte es in einer Serie-D-Finanzierungsrunde Ende vergangenen Jahres 109 Millionen Euro ein.

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