Im Schnitt fiel der Gewinn pro Equity-Partner der 100 führenden US-Kanzleien 2008 um 4,3 Prozent auf nun 1,26 Millionen Dollar. Der Umsatz pro Berufsträger sank durchschnittlich um 1,2 Prozent auf wenig mehr als 800.000 Dollar.
Unter den Sozietäten, die am meisten unter der Finanzkrise gelitten haben, waren auch New Yorker Edelkanzleien wie Cravath Swaine & Moore und Wachtell Lipton Rosen & Katz. So verzeichnete Wachtell mit einem fast 20-prozentigen Profitabilitätsrückgang im Vergleich zum Vorjahr einen dramatischen Einbruch.
Auch beim Umsatz pro Berufsträger stammen sieben der zehn größten Verlierer aus New York: Adressen wie Davis Polk & Wardwell, Simpson Thacher & Bartlett und Sullivan & Cromwell vermeldeten starke Rückgänge.
Es gab aber auch Gewinner. Dank eines Umsatzsprungs von fast 20 Prozent überholte Baker & McKenzie die kalifornische Großsozietät Latham & Watkins und schaffte es auf Platz zwei der umsatzstärksten US-Kanzleien. Neben Skadden Arps Slate Meagher & Flom war Baker zudem in diesem Jahr die einzige Kanzlei, die über zwei Milliarden Dollar erwirtschaften konnte.
Elf weitere Kanzleien verbuchten einen Umsatz von mehr als eine Milliarde Dollar, darunter Dewey & LeBoeuf mit ihrem ersten vollen Geschäftsjahr als fusionierte Einheit. Immerhin 16 Kanzleien erwirtschafteten einen Gewinn pro Equity-Partner von über zwei Millionen Dollar.