Mit Homann wechselt Dr. Martin Büdenbender (41), der als Associate zu Leinemann kommt. Zudem kehrt Alexander Hofmann (37), der bereits im Berliner Büro bei Leinemann tätig war, nach einer Zwischenstation bei Horsch Oberhauser wieder zu der Kanzlei zurück. Damit arbeiten künftig fünf Anwälte am Kölner Leinemann-Standort, der erst im September 2010 gegründet worden war (mehr…).
Homannn war seit gut 15 Jahren in der Kanzlei des renommierten Vergaberechtlers Arnold Boesen tätig und zählte dort zur zweiten, im Markt sehr anerkannten Anwaltsgeneration nach dem Namenspartner. Er betreute regelmäßig umfangreiche Vergabeverfahren. Mit Büdenbender, der acht Jahre lang für Boesen arbeitete, begleitete Homann etwa die Stadt Düsseldorf beim millionenschweren Großprojekt Kö-Bogen (mehr…).
Sowohl Homann als auch Büdenbender sind schwerpunktmäßig für öffentliche Auftraggeber tätig. Dies dürfte eine gute Ergänzung für das Leinemann-Team sein, das traditionell stärker aufseiten der Bieter steht. Zuletzt etwa vertrat es das Konsortium A8 Mobil in einem vielbeachteten Nachprüfungsverfahren zum umstrittenen Autobahnausbau in Bayern (mehr…).
Mit den Neuzugängen sichert sich Leinemann in Köln auf einen Schlag erhebliche vergaberechtliche Kompetenzen und dürfte damit allmählich zu einem Herausforderer der vor Ort etablierten und ähnlich ausgerichteten Kanzleien wie CBH Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner oder Hecker Werner Himmelreich werden. CBH indes stockte ihre Kapazitäten im Vergaberecht nach dem Weggang einer erfahrenen Associate (zu DLA Piper) wieder auf, sie gewann Anfang April einen zweiten Vergaberechtspartner von LLR (mehr…).