Wechsel bei Nike

Deutscher Jurist übernimmt Osteuropa-Verantwortung

Der bisherige Leiter der EMEA-Rechtsabteilung des Hygieneprodukte-Unternehmens SCA Hygiene Products Dr. Thomas Loest wechselt in die Europazentrale des Sportbekleidungsherstellers Nike im holländischen Hilversum. Der 43-Jährige wird dort ab Januar 2013 ein siebenköpfiges Team leiten, das das Zentral- und Osteuropageschäft von Nike rechtlich begleitet. In der Organisation des Unternehmens umfasst dies mit Russland und der Türkei zwei aktuell zentrale Wachstumsbereiche des Unternehmens.

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Der Leiter der EMEA-Rechtsabteilung von SCA Hygiene Products wechselt in die Europazentrale von Nike. Dr. Thomas Loest (43) wird ab Januar im holländischen Hilversum das Inhouse-Team für Zentral- und Osteuropa leiten.

Thomas Loest
Thomas Loest

Die Abteilung ist insgesamt siebenköpfig und betreut mit Russland und der Türkei zwei aktuell zentrale Wachstumsbereiche des Unternehmens. In seiner neuen Rolle bei dem Sportartikelhersteller wird Loest Teil des Central and Eastern Europe Leadership-Teams und dort die Rechtsabteilung repräsentieren.

Sein Vorgänger war der Italiener Fabrizio Mecozzi, der im Sommer zum General Counsel für Europa befördert wurde. Am europäischen Hauptsitz von Nike in Hilversum arbeiten insgesamt 1.800 Mitarbeiter. Die weltweite Zentrale liegt in Beaverton, im US-amerikanischen Bundesstaat Oregon.

Ab 2008 war Loest beim US-amerikanischen Zellstoff-Konzern Georgia Pacific Leiter eines EMEA-Teams, das zuletzt ebenfalls aus sieben Juristen bestanden hat und in der Nähe von Brüssel angesiedelt ist. Im Juli 2012 hatte der Konzern sein europäisches Tissue-Geschäft an die schwedische Konkurrenz SCA verkauft, ein ebenfalls international sehr starkes Unternehmen aus der Hygiene- und Körperpflege-Branche.

Zu SCA gehören bekannte Markenprodukte wie Tempo und Zewa. Durch den Zukauf kam unter anderem die Demak’up-Reihe dazu. Für Loest bildete die Eingliederung des EMEA-Geschäftsbereichs von Georgia Pacific in die neue SCA-Organisation zuletzt einen Schwerpunkt seiner Arbeit.

Vor seinem Wechsel zu Georgia Pacific arbeitete Loest acht Jahre in den Brüsseler Kartellrechtsteams von Lovells (heute Hogan Lovells) und dann Gleiss Lutz (mehr..). Er ist dementsprechend in der Brüsseler Szene der Europa- und Kartellrechtler bekannt und bestens vernetzt.

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