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Weitere Latham-Anwälte wechseln zu Weil Gotshal

Nachdem Ende vergangener Woche der Wechsel zweier Latham & Watkins-Partner zu Weil Gotshal & Manges bekannt geworden war, ist nun klar, dass ihnen vier weitere Anwälte folgen. Als weiterer Partner kommt Dr. Andreas Holzgreve (35) dazu, Dr. Julia Schöfer (32) wechselt als Counsel, beide sind derzeit als Associates bei Latham in München tätig. Zudem wechseln zwei weitere Associates.

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Der genaue Wechseltermin ist noch offen. Vergangene Woche hatte Weil unter anderem den Zugang von Dr. Sebastian Pauls als Equity- und Managing-Partner am Münchner Standort verkündet.

Holzgreve ist seit 2019 bei Latham tätig. In seiner noch jungen Karriere arbeitete er bereits mit sehr vielen bekannten Latham-Partnern in unterschiedlichen Branchen zusammen. Mit Dr. Rainer Traugott beriet er etwa Bosch zum Verkauf ihrer Sicherheits- und Kommunikationstechniksparte, mit Dr. Stefan Rieger Unsere Grüne Glasfaser zum Verkauf an Infrafibre und mit Dr. Henning Schneider Novo Nordisk zum Kauf eines Start-ups.

Andreas Holzgreve

Aber auch mit seinem zukünftigen Managing-Partner Pauls arbeitete er Seite an Seite etwa für die Acrotec Group zum Kauf eines Portfoliounternehmens der Carlyle Group.

Schöfer hat ebenfalls mit zahlreichen Latham-Partnern für PE-Investoren wie Antin Infrastructure, Bregal, EMZ oder Hg Capital gewirkt. Als Associates wechseln zudem Dr. Manuel Schmutzler und Dr. Maximilian Kuchernig.

Julia Schöfer

Neben den fünf Münchner Latham-Anwälten wechselt in Frankfurt die M&A-Partnerin Susanne Decker zu Weil Gotshal.

Latham & Watkins kann die Weggänge vor allem wegen ihrer breiten Nachwuchsbasis verschmerzen. Allerdings mehrten sich zuletzt die Nachwuchsverluste bei der US-Kanzlei. Anfang 2024 hatte unter anderem Dr. Nils Röver die Kanzlei zu Willkie Farr Gallagher verlassen. Mit fast 200 Berufsträgern gehört Latham hierzulande aber weiterhin zu den größten US-Adressen.

Sebastian Pauls

Anders Weil: Für das hierzulande mit rund 60 Berufsträgern deutlich kleinere US-Haus sind die sechs Zugänge ein großer Gewinn. Nicht nur kennen sie sich auch aus der gemeinsamen Mandatsarbeit, was eine leichtere Eingliederung denkbar macht. Vor allem aber lässt die Altersstruktur des Teams darauf schließen, dass Weil mit ihnen deutlich in die Zukunft ihres deutschen Standorts investiert. Der nämlich verliert zum Jahreswechsel ihre prägende Gestalt: Prof. Dr. Gerhard Schmidt. Mit den sechs Zugängen gehören der Private-Equity-Gruppe der Kanzlei dann 7 Partner, 4 Counsel und 18 Associates an.

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