Weitnauer hat einen Technologiefokus, sie berät etwa zu Venture-Capital-Transaktionen und Finanzierungen. Dazu passt die Ausrichtung der Neuzugänge. Weitnauer will sich noch stärker konzentrieren auf die Venture-Capital-Beratung im Bereich digitaler Geschäftsmodelle sowie den Schutz und die Verwertung geistigen Eigentums.
Aus der ehemaligen Partnerriege von Büsing Müffelmann & Theye gehen fünf bei Wipit mit an Bord. Dazu zählen Prof. Dr. Wilfried Bernhardt, der als of Counsel kommt, sowie Jan Dirkwinkel, Axel Dumann, Dr. Lars Siebert und Dr. Matthias Terbach. Sie verfügen über umfangreiches Know-how im IT- und Datenschutzrecht und steigen allesamt als Partner ein. Insgesamt sind etwa 20 Berufsträger bei Wipit beschäftigt.
Auf und ab auf beiden Seiten
Hinter beiden Kanzleien, Weitnauer und Büsing Müffelmann & Theye, liegen bewegte Jahre. Zuletzt wechselten zwei Transaktionsanwälte und ein Gesellschaftsrechtler von Büsing Müffelmann zu Corestone. Im März vergangenen Jahres holte die Kanzlei Dr. Lars Figura und Dr. Daniela Pottschmidt an den Bremer Standort. Beide sind nun Teil der neu gegründeten Kanzlei Figura Müffelmann, die sich ebenfalls zum Jahresbeginn mit dem früheren Mayer Brown- und PricewaterhouseCoopers Legal-Partner Dr. Jörg Wulfken verstärkte.
Auch Weitnauer musste immer wieder Federn lassen: Neun ihrer Anwälte gründeten 2022 die Kanzlei GreenGate, zwei weitere Partner gründeten voriges Jahr ebenfalls eine eigene Kanzlei, Nucleus Partners. Es gab aber auch Zugänge. Unter anderem holte sich Weitnauer einen Partner, der über Know-how in der Fondsberatung verfügt.