White & Case eröffnet in Peking drittes China-Büro / Kein einheitlicher Trend ausländischer Kanzleien bei China-Strategie
White & Case steht vor der Eröffnung eines Büros in Peking. Die US-Kanzlei, die bereits seit 1978 in Hongkong und seit 2001 Schanghai vertreten ist, hat vom chinesischen Justizministerium die Lizenz für ein drittes Büro erhalten. White & Case will sich in ihrem neuen Hauptstadt-Büro vor allem der Corporate- und Kapitalmarktarbeit widmen. Zunächst sollen Anwälte aus den bestehenden chinesischen Büros nach Peking wechseln. Man suche jedoch einen erfahrenen Quereinsteiger als Leiter des Büros, sagte John Kuzmik, Leiter der China-Praxis von White & Case, in 'The Lawyer'. Noch in diesem Jahr wolle die Kanzlei mit sechs bis acht Anwälten in Peking vertreten sein.
Insgesamt streben einerseits ausländische Kanzleien weiterhin nach China (JUVE 08/03), andererseits schränkten jedoch auch einige zuletzt ihre Praxen vor Ort ein, vor allem in Hongkong und Peking. So kündigte erst kürzlich Denton Wilde Sapte an, vier Asien-Büros, darunter Peking, zu schließen (siehe weitere Nachricht).
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