Kommentar

Die Insolvenz-Big-Five sind da

Fusionen unter Insolvenzkanzleien haben bis dato eine niedrige Erfolgsquote. Zu oft sind Verwalter damit gescheitert, ihre Kanzleien zusammenzuführen. Synergieeffekte existierten nur auf dem Papier, und meistens standen auch die Egos der Führungsspitzen im Weg. Doch den Egotrip kann sich die Insolvenzbranche nicht mehr leisten. Das beweist die Fusion von hww und Hermann.

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Vor allem die Verwalter, Herrscher auf Zeit über Konzerne und Tausende von Arbeitnehmern, müssen sich über die Zukunft ihrer eigenen Arbeitnehmer Sorgen machen: Das Reformgesetz ESUG hat die Quelle der gerichtlichen Bestellungen umgeleitet zu den Gläubigern, und die solide deutsche Wirtschaftsentwicklung hat Pleiten ebenso verhindert wie das billige Geld von Gnaden der EZB.

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