Kommentar

Sidleys gefährliche Strategie

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  • JUVE

Sidley Austin kehrt nach Deutschland zurück. In den Fokus nimmt die US-Kanzlei dieses Mal das volatile Private-Equity-Geschäft. Der Sinn dahinter erschließt sich nicht wirklich. Denn wir erinnern uns: Vor zehn Jahren hatte Sidley schon einmal ein Büro hierzulande eröffnet. Erst vor zwei Jahren zog sich die Kanzlei wieder zurück.

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Wettbewerber beäugten den Markteintritt damals sehr aufmerksam. Die US-Kanzlei galt als weltweite Nummer eins unter den Praxen für Strukturierte Finanzierungen, vor allem für Verbriefungen. Der Markt boomte, entsprechend groß waren die Erwartungen. Man wolle Frankfurt genauso ausbauen, wie man dies einst in London getan habe, lauteten Stimmen aus der Kanzlei. In London arbeiteten schon damals über 100 Anwälte.

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