Lange Jahre in derselben Kanzlei verbringen und geduldig darauf warten, jedes Jahr ein bisschen mehr zu verdienen – das kommt vor allem bei jungen, leistungsstarken Partnern nicht mehr so gut an wie früher. Immer mehr Kanzleimanager passen sich dieser Kultur an und verabschieden sich vom reinen Lockstep. Oft modifizieren sie aber das System bis zur Unkenntlichkeit – und verlieren damit aus dem Blick, worum es eigentlich geht.
Ständig wird optimiert, werden Leistungs- und Senioritätskomponenten neu gewichtet. Man muss viel rechnen und schrauben – und kann es am Ende doch nicht allen recht machen. Hinzu kommt, dass die meisten Managing-Partner peinlich genau darauf achten, dass Lockstep draufsteht, auch wenn im System nicht mehr viel Lockstep drinsteckt.
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