Kommentar

Warum Wettbewerbsökonomie ein Wachstumsmarkt bleibt

Manche Blüte gehört gekappt, aber insgesamt bleibt die Wettbewerbsökonomie ein Wachstumsfeld, meint Marc Chmielewski.

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Nach 20 Jahren Boom in der wettbewerbsökonomischen Beratung herrscht Ernüchterung: Verfahren dauern ewig, Gutachten kosten ein Vermögen, kein Richter versteht sie, und ein anerkanntes „wissenschaftliches“ Ergebnis bekommt man auch mit den ausgefeiltesten Methoden ohnehin nicht. Kann man sich das nicht auch alles sparen? Nein. Ökonomen haben ihren Platz im Kartellschadensersatz, bei Fusionskontrollen und bei Fällen von Marktmachtmissbrauch. Sie können keine im mathematischen Sinn „richtigen“ Resultate liefern (Anwältinnen und Anwälte übrigens auch nicht) – aber sie können helfen, sich der Wirklichkeit anzunähern. Das Wachstum in diesem Markt wird sich fortsetzen, auch wenn manche Blüten gekappt werden sollten.

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