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CMS berät Hypo Alpe Adria bei Milliarden-Hybridanleihe

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Die verstaatlichte Hypo Alpe Adria hat eine Nachrang-Anleihe in Höhe von einer Milliarde Euro ausgegeben. Die Bank möchte damit ihr Kapitalpolster erhöhen. Zusätzlich wurde eine Kapitalerhöhung um 500 Millionen Euro umgesetzt.

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Mathias Strasser
Mathias Strasser

Ausschlaggebend für die Initiierung der Anleihe war ein Hinweis des Regulators an die Hypo zu Beginn 2012, ihr Eigenkapital aufzustocken. Die Frist lief Ende des Jahres aus.

Um den Eigenkapitalanforderungen gerecht zu werden, setzte das Geldinstitut auf die Struktur einer festverzinslichen, nachrangigen und von der Republik Österreich garantierten, und damit hybriden Schuldverschreibung. Mit ihrer zehnjährigen Laufzeit liegt sie im Geltungsbereich zwischen den alten und den neuen Regeln nach Basel III. Der Zinssatz beträgt von 2,375 Prozent pro Jahr.

Als Konsortialbanken waren Citigroup, Commerzbank, Deutsche Bank und Morgan Stanley tätig.

Berater Hypo Alpe Adria
CMS Reich-Rohrwig Hainz (Wien): Dr. Mathias Strasser (M&A; Federführung), Günther Hanslik (Banking & Finance); Associates: Dr. Alexander Rakosi (Senior Attorney; Corporate/M&A), Ioanna Ovadias, Aakriti Chandihok (Rechtsanwaltsanwärterin; beide Gesellschaftsrecht/M&A) – Nachranganleihe
Eisenberger & Herzog (Wien): Dr. Peter Winkler (Gesellschafts-/Kapitalmarktrecht), Ulrike Sehrschön (Öffentliches Recht)
Gleiss Lutz (Brüssel): Dr. Ulrich Soltész (EU-Recht) – aus dem Markt bekannt
Inhouse (Klagenfurt): Thomas Schobel (General Counsel), Angelika Gruber

Berater Banken
Linklaters (Frankfurt): Peter Waltz; Associate: Konrad Uhink (beide Bank- und Kapitalrecht) – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Eine besondere Herausforderung für CMS war die Tatsache, dass die gesamte Abwicklung der Anleihe innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums realisiert werden musste. Erst im September 2012 wurde die Entscheidung für die Anleihe getroffen. Zwischen dem Kick-off und dem Abschluss vor den Weihnachtsfeiertagen lagen lediglich drei Monate.

CMS ist eine der Stammberaterinnen der Hypo Alpe Adria und berät die Bank bereits seit rund zwei Jahren in Punkten der Restrukturierung, die nach der Verstaatlichung der Bank notwendig wurden. Unter anderem unterstützte CMS das Institut beim Abverkauf ihrer Beteiligungen ins Kroatien (mehr…) und beim Verkauf notleidender Forderungen (mehr…).

Linklaters-Partner Peter Waltz zählt bei der Beratung hybrider und strukturierter Anleihen zu einem der erfahrensten Berater im deutschsprachigen Raum. Das Gleiche gilt für Gleiss-Partner Soltész im Beihilfe- und EU-Recht.

Das Inhouse-Team der Hypo Alpe Adria um Schobel übernahm zusammen mit Eisenberger & Herzog die Kapitalerhöhung. (Désirée Schliwa)

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