Weiterlesen mit
4 Wochen gratis testen
- Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
- Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
- Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
- Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly
Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo? Zum Login
Als mögliche Ursache für die anhaltende Flaute bei den Insolvenzanmeldungen verweisen viele Kanzleien auf die Niedrigzinsphase: Sollten die Zinsen anziehen, würde auch die Zahl der Insolvenzen zunehmen. 2019 stabilisierte sich die Zahl der insolventen Unternehmen in Österreich dem Gläubigerverband KSV 1870 zufolge mit insgesamt 5.018 praktisch auf dem Vorjahresniveau. Große Insolvenzen gab es 2019 dennoch einige, auch wenn keines an die größten drei des Vorjahres mit Waagner-Biro und Niki Luftfahrt an der Spitze heranreicht. Einige der großen Fälle betreffen die auch in den Nachbarstaaten Deutschland und Tschechien typischen Problembranchen. So beschäftigte etwa schon 2018 Modehändler Charles Vögele (Austria) die Grazer Kanzleien Scherbaum Seebacher und Graf & Pitkowitz. Auch die im Strukturwandel befindliche Autobranche hinterließ ihre Spuren: Die Firmengruppe HTI etwa scheiterte mit ihrer Leichtmetallgießerei Gruber & Kaja High Tech Metals (Masseverwalter: Wildmoser Koch) und der HTI High Tech Industries (Masseverwalter: Haslinger Nagele; Schuldnervertreterin Stapf Neuhauser).