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Kies begleitet Seisenbacher in die Insolvenz

Der niederösterreichische Hersteller für die Innenausstattung von Zügen, Seisenbacher aus Ybbsitz, hat Insolvenz angemeldet. Das Landesgericht St. Pölten hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet und Christian Kies von gleichnamiger Kanzlei zum Insolvenzverwalter bestellt.

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Es handelt sich um ein Hauptverfahren im Sinne der Europäischen Insolvenzverordnung (EuInsVO). Während des Verfahrens soll das Unternehmen durch den Insolvenzverwalter fortgeführt werden. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) sind 83 Dienstnehmer sowie rund 215 Gläubiger von der Insolvenz betroffen. Den Aktiva von knapp 10,3 Millionen Euro – davon 4,2 Millionen freies Vermögen – stehen Passiva von  circa 23,1 Millionen Euro gegenüber. Der Sanierungsplan sieht eine Quote von 20 Prozent für die Gläubiger vor, zahlbar innerhalb von drei Jahren. 

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