Juve Plus Frachter auf dem Meeresgrund

4.000 Luxusautos versunken – SZA wehrt Reeder-Klage gegen Porsche ab

Porsche muss nicht für den Untergang des Autotransporters „Felicity Ace“ zahlen: Das Landgericht Stuttgart wies eine Klage der japanischen Reederei MOL und fünf Seekaskoversicherern über knapp 30 Millionen Euro ab. Der verheerende Brand auf hoher See sei nicht nachweislich durch die Batterie eines Porsche Taycan ausgelöst worden. Der Prozess ist ein Stelldichein renommierter Seerechtsspezialisten.

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Die „Felicity Ace“ am 18. Februar 2022 im Atlantik. Alle 22 Besatzungsmitglieder konnten von der portugiesischen Marine gerettet werden. Nun versuchen die Betroffenen, vor Gericht möglichst viele ihrer versunkenen Millionen zu retten.

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Am 10. Februar 2022 verließ die „Felicity Ace“ mit fast 4.000 Neuwagen an Bord den Hafen Emden in Richtung USA. Sechs Tage später brach an Bord des Frachters der japanischen Reederei MOL Ship Management ein Feuer aus. Die 22-köpfige Besatzung konnte gerettet werden, das Schiff glühte tagelang aus und sank schließlich am 1. März 2022 südlich der Azoren auf 3.000 Meter Tiefe – mit rund 1.000 Porsche-Modellen und 3.000 weiteren Fahrzeugen aus dem Volkswagen-Konzern, darunter Audi, Bentley und limitierte Lamborghini-Sondermodelle. Der Gesamtschaden wird auf über 400 Millionen Euro geschätzt.

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