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Freispruch für Wuppertaler Ex-CDU-Chef

Der ehemalige Wuppertaler CDU-Chef und Oberbürgermeister-Kandidat Josef Richter ist vom Vorwurf der Untreue freigesprochen worden. Dies entschied das Landgericht in Wuppertal. Richter war vorgeworfen worden, vom Bauunternehmer Uwe Clees eine so genannte "Einflussspende" in Höhe von 125.000 Deutsche Mark eingeworben zu haben. Damit sollte er gegen das Parteiengesetz verstoßen und seine Partei dem Risiko einer Strafzahlung ausgesetzt haben. Das Landgericht sah diesen Vorwurf nach Vernehmung des einzigen Belastungszeugen Clees als nicht erwiesen an.

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Vertreter Richter

Wessing II Verjans (Düsseldorf): Dr. Marcus Böttger

Staatsanwaltschaft Wuppertal

Wolf-Tilmann Baumert

Landgericht Wuppertal, 2. Große Strafkammer

Karin Belker (Vorsitzende Richterin)

Die Wuppertaler Spenden-Affäre zieht sich bereits seit mehreren Jahren hin. So soll auch der SPD-Ex-Bürgermeister Dr. Hans Kremendahl von Clees, gegen den ebenfalls noch ein Verfahren läuft, Spenden erhalten haben. Nach einem Freispruch in der ersten Instanz hatte der BGH das Urteil gegen Kremendahl in der Revision aufgehoben. Neu verhandelt wird im kommenden Jahr vor dem Landgericht Dortmund.

Kremendahl wurde in der Revision von Sven Thomas, Namenspartner der Düsseldorfer Kanzlei Thomas Deckert Wehnert Elsner, vertreten. Clees wird – soweit bekannt – durch den Wuppertaler Anwalt Dr. Günter Hopfgarten aus der gleichnamigen Kanzlei vertreten.

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