Gillette rasiert

Reimann Osterrieth für Wilkinson erfolgreich

Die vier Klingen des von dem Nassrasur-Hersteller Wilkinson Sword produzierten Modells "Quattro" sind keine Nachahmung des Drei-Klingen-Patents "Mach 3" von Wettbewerber Gillette. Dies hat das Düsseldorfer Landgericht in einem Patentstreit zwischen den Unternehmen entschieden. Damit blieb der von Gillette vorgebrachte Vorwurf, Wilkinson verletzte sein Drei-Klingen-Patent, ohne Erfolg. Gillette prüft, ob es in Berufung geht.

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Für Aufsehen unter den in Düsseldorf ansässigen Patentrechtlern sorgte, dass der Richter eine so genannte Stuhl-Entscheidung – also ohne weitere Beratung – getroffen hat.

Vertreter Gillette

HOFFMANN EITLE (München): Dr. Guntram Rahn (Rechtsanwalt), Klaus Dieter Füchsle (Patentanwalt)

INHOUSE (Kronberg/Taunus): Dr. Podszus (Patentabteilung)

Vertreter Wilkinson Sword

REIMANN OSTERRIETH KÖHLER HAFT (Düsseldorf): Dr. Christian Osterrieth

VON KREISLER SELTING WERNER (Köln): Jochen Hilleringmeyer (Patentanwalt)

INHOUSE (Solingen): Nicht bekannt

Landgericht Düsseldorf

Thomas Kühn (Vors. Richter)

Reimann Osterrieth Köhler Haft wurde erst Anfang September in Düsseldorf als Spin-off von Clifford Chance gegründet.

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