Insolvenz

Neben Verwalter Kreuznacht ist beim Bauunternehmen Rapido der Staatsanwalt aktiv

Die Mettinger Rapido Bau hat beim Amtsgericht Münster Insolvenz beantragt. Der Geschäftsbetrieb mit rund 120 Mitarbeitern wurde nach einer Razzia wegen des Verdachtes der Lohnsteuerhinterziehung sowie des Betruges durch Schwarzarbeit eingestellt.

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Rapido stellt insbesondere Betontreppen her. Das Insolvenzgericht setzte Dr. Frank Kreuznacht als vorläufigen Insolvenzverwalter ein. Kreuznacht ist als Verwalter und Sanierungsberater erfahren. Seine Kanzlei BBORS Kreuznacht arbeitet von acht Standorten aus mit dem Schwerpunkt Insolvenzrecht und Restrukturierung, ist aber genauso als Mittelstandsberaterin aktiv.

Frank Kreuznacht

Rapidos Geschäftsbetrieb war bei Verfahrensbeginn bereits eingestellt worden. Hintergrund hierfür sind umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Münster wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sowie des Betruges aufgrund von Schwarzarbeit.

Kapital konfisziert

Bei einer Durchsuchung stellten die Ermittlungsbehörden Geschäftsunterlagen sicher. Auch die vorhandenen Guthaben und Forderungen der Schuldnerin wurden beschlagnahmt, so dass diese ihre Zahlungen einstellen musste. 

Rapidos Geschäftsleiter befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Geschäftsführerin will allerdings den vorläufigen Insolvenzverwalter unterstützen. Kreuznacht sieht derzeit jedoch kaum eine Chance, den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen. Aufgrund dieser besonderen Schwierigkeiten und des Umfangs wird das Verfahren voraussichtlich lange dauern.

Copyright Teaserbild: Wasin/stock.adobe.com

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