Damit ist der Fall das erste bekannte Verfahren, in dem ein deutscher Mittelständler erfolgreich gegen einen chinesischen Nachahmer vorgehen konnte. Der Erfolg war auch möglich geworden, weil sich Presseberichten zufolge die deutsche Botschaft in Peking in den Fall einschaltete. Der Umsatzverlust für OBE wird auf 15 Millionen Euro beziffert.
Vertreter OBE
Gleiss & Große (Stuttgart): Nils Heide
Dong Wie (Peking, Patent Agent)
Inhouse (Ispringen): Erik Schäfer (Geschäftsführer)
Vertreter Redtenbacher Präzisionsteile
Pöhlmann Kisling Früchtl Oppermann (München): Dr. Jens Harmsen
Hübscher & Hübscher (Linz) – aus dem Markt bekannt
Vertreter Kang Hua Glasses
Guangdong Hujiun Law Office (Peking)
OLG München, 6. Zivilsenat
Dr. Karl Ludwig Streicher (Vorsitzender Richter)