Verfahren

  Juve Plus Ecclestone-Verfahren

Der Bestechungsprozess gegen den Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist vorläufig eingestellt. Heute stimmte das Landgericht München in der Hauptverhandlung einem Vorschlag von Verteidigung und Staatsanwaltschaft zu. Noch bei Prozessauftakt hieß es von der Verteidigung, Ecclestone wolle sich auf keinen Deal einlassen. Nun zahlt er umgerechnet 75 Millionen Euro als Rekord-Geldauflage.

  Juve Plus Insolvenz in Eigenverwaltung

In einem Insolvenzverfahren mit Eigenverwaltung will das Klinikum Osnabrücker Land (KOL) seine Fortführung versuchen. Für das Ende Juli begonnene Verfahren wurde die Geschäftsführung mit dem Hannoveraner Pluta-Partner Torsten Gutmann verstärkt. Das Amtsgericht Osnabrück wählte Dr. Thorsten Fuest von Brinkmann & Partner als Sachwalter für die Hauptgesellschaft und Stefan Meyer aus der gleichnamigen Kanzlei zum Sachwalter der ausgelagerte Servicegesellschaft.

  Juve Plus Schlappe für Anleger

Das Landgericht Braunschweig hat heute über zwei der fünf dort anhängigen Klagen gegen die Porsche-Holding PSE entschieden. In den beiden Zivilverfahren hatten zwei Privatanleger den Autobauer insgesamt auf Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 1,4 Millionen Euro verklagt.

  Juve Plus Steuerdeal

Die Schweizer Großbank UBS zahlt wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung 300 Millionen Euro in die deutsche Staatskasse. Das Ermittlungsverfahren, das die Staatsanwaltschaft Bochum geleitet hatte, wird eingestellt. Es ist die bislang höchste Summe – eine Kombination aus Geldbuße und abgeschöpftem Gewinn –, die ein Schweizer Institut in Deutschland zahlen musste.

  Juve Plus Delisting geplant

Das Branchensoftwarehaus msg systems hat den Aktionären der Unternehmensberatung Plaut ein freiwilliges öffentliches Angebot zum Erwerb sämtlicher Aktien unterbreitet. Der Angebotspreis liegt bei 90 Cent pro Aktie. Die Offerte steht in Zusammenhang mit dem Rückzug von Plaut von der Frankfurter Börse.

  Juve Plus EnBW-Organklagen

In der Aufarbeitung seiner umstrittenen Russland-Geschäfte muss der Energieversorger EnBW eine Schlappe hinnehmen. Im Prozess gegen den Ex-Technikvorstand des Unternehmens, Thomas Hartkopf, hat das Landgericht Heidelberg die Schadensersatzklage des Unternehmens abgewiesen.

  Juve Plus Taxi-App

Die Hamburger Verkehrsbehörde wartet mit der Vollziehung der Verfügung ab, die sie gegen den Taxi-Ersatzdienst Uber erteilt hat. Das US-Unternehmen hatte Rechtsmittel gegen das Verbot eingelegt und sich sowohl an die Behörde selbst als auch an das Verwaltungsgericht gewandt. Ihr Geschäftskonzept ist weiterhin bedroht.

  Juve Plus Die den Adler tragen

Real geht gegen den Adler in den Logos des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor. Der Einzelhandelskonzern stellte beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) sowie beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) den Antrag, den Markenschutz zu löschen.

  Juve Plus Anwaltszulassungen in der EU

EU-Länder müssen ihre jeweiligen Anwaltszulassungen gegenseitig anerkennen, auch wenn die Juristen im Ausland damit bestimmte Qualifiaktionshürden ihres Heimatlandes umgehen. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Falle von zwei Italienern entschieden, die ihre Zulassung ohne Berufserfahrung in Spanien erhielten und direkt danach in Italien praktizieren wollten. Laut BRAK ist das Urteil nur konsequent.

  Juve Plus Zoff um Suhrkamps Insolvenzplan

Der Streit zwischen der Medienholding von Hans Barlach und der Unseld Stiftung um die Sanierung des Suhrkamp Verlags geht in die nächste Runde. Barlach kann nun einen Teilerfolg für sich verbuchen. Der Bundesgerichtshof (BGH) zwingt das Landgericht Berlin, noch einmal vertiefter zu prüfen, ob Barlach durch die Planinsolvenz bei Suhrkamp schlechter als in einer klassischen Insolvenz gestellt ist. Die geplante AG-Umwandlung muss so lange warten.

  Juve Plus Rückschlag für Anleger

Fünf Jahre nachdem das Schneeballsystem des Hedgefonds-Managers Helmut Kiener aufgeflogen ist, beschäftigt der Komplex die Justiz. Getäuschte Anleger fordern ihr Geld von der britischen Bank Barclays zurück, welche die Zertifikate Kieners in Deutschland ausgegeben hatte. Der Bundesgerichtshof entschied nun aber in einem Fall zugunsten der Bank. Von dem Urteil könnte Signalwirkung auf alle Klagen ausgehen, die vor 2011 eingereicht worden sind.