36 Millionen Steuerschaden und 13 Verhandlungstage: Der Prozess um das Biersteuerkarussell endete gestern am Landgericht Hof. Die Vorsitzende Richterin verurteilte die drei Angeklagten zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb Jahren und drei Jahren und drei Monaten. Die Staatsanwaltschaft warf den Männern vor, große Mengen Bier in Deutschland versteuert, dieses allerdings auf dem Schwarzmarkt in Großbritannien verkauft zu haben.
Bereits seit Ende 2014 ermittelten Zollfahnder aus dem oberpfälzischen Weiden gegen die Täter. Der Steuerschaden durch das Biersteuerkarussell bei zwei Verurteilten beträgt rund 23 Millionen Euro. Der dritte Verurteilte, ein Spediteur aus Hof, musste sich wegen eines Steuerschadens von etwa 13 Millionen Euro vor dem Landgericht verantworten.
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