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Evotec kauft mit Freshfields US-Konkurrentin Aptuit

Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec hat den amerikanischen Konkurrenten Aptuit gekauft. Verkäuferin ist das Private-Equity-Haus Welsh Carson Anderson & Stowe, die Aptuit nun für 300 Millionen US-Dollar an Evotec abgab. Für das Hamburger Unternehmen ist die Transaktion einer der umfangreichsten Zukäufe ihrer Unternehmensgeschichte.

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Christoph Seibt
Christoph Seibt

Für Evotec ist die Transaktion einer der umfangreichsten Zukäufe ihrer Unternehmensgeschichte. Das im TecDax notierte Hamburger Unternehmen ist ähnlich wie Aptuit in der Wirkstoffforschung und -entwicklung tätig. Dazu gehört unter anderem auch die Zusammenarbeit mit Pharma- und Biotechnologieunternehmen wie Bayer und Sanofi, um Forschungsansätze für Pharmaprodukte zu entwickeln. Erst Ende 2016 hatte Evotec das britische Auftragsforschungsunternehmen Cyprotex für 55 Millionen britische Pfund gekauft.

Aptuit, die seit 2005 zu Welsh Carson Anderson & Stowe gehörten, betreibt Forschungs- und Entwicklungszentren in Italien, der Schweiz und Großbritannien. Insgesamt sind dort um die 750 Mitarbeiter beschäftigt.

Evotec stemmte den Kaufpreis zu einem großen Teil aus Liquiditätsreserven, während der Rest durch einen Kredit der Deutschen Bank in Höhe von 140 Millionen Euro finanziert wurde.

Berater Evotec
Freshfields Bruckhaus Deringer (Hamburg): Prof. Dr. Christoph Seibt (Federführung), Timothy Wilkins (New York; beide Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Michael Josenhans (Finanzierung; Frankfurt), Dr. Jochen Dieselhorst (Corporate/IP), Dr. Michael Ramb (Öffentliches Recht; Berlin), Katrin Gaßner (Kartellrecht; Düsseldorf); Associates: Dr. Moritz Koch, Till Burmeister, Dr. Jörg-Peter Kraack (alle Gesellschaftsrecht/M&A), Drew Elphick, Camille Ranadive (beide New York), Alessio Bottan (Mailand; alle Gesellschaftsrecht/M&A), Nina Heym, Yara Bevaart (beide Finanzierung; beide Frankfurt), Dr. Moritz Heidbüchel, Catharina Minners (München), Jola Hajri (alle Immobilienrecht), Daniel Lawrence (beide London), Dr. David Stadermann (beide Öffentliches Recht), Katharina Gebauer (Kartellrecht; Düsseldorf)
Inhouse Recht (Hamburg): Dr. Christian Dargel (General Counsel), Anja Bosler (Head of Group Accounting)
KPMG (London): Paul Watkins (Federführung), Maggie Brereton (Tax) – aus dem Markt bekannt

Marc Riede
Marc Riede

Berater Welsh Carson Anderson & Stowe
Cravath Swaine & Moore (New York): Thomas Dunn (Federführung); Associates: Christopher Davis, Nicholas Maida – aus dem Markt bekannt

Berater Deutsche Bank
CMS Hasche Sigle (Hamburg): Marc Riede (Federführung), Julia Runge; Associate: Leonid Sagalov (alle Bank- und Finanzrecht)
Inhouse Recht (Hamburg): Dr. Olaf Graf

Hintergrund: Freshfields-Partner Seibt berät Evotec bereits seit gut 15 Jahren. Zuletzt begleitete Fresfields ihre Stammmandantin unter anderem beim Kauf einer Forschungsstätte in Frankreich von Sanofi-Aventis und bei einer Kapitalerhöhung für einen Anteilskauf durch Novo.

Auch die Deutsche Bank greift mit CMS auf eine bekannte Beraterin zurück: Die Kanzlei steht der Bank regelmäßig bei vergleichbaren Finanzierungen zur Seite. Soweit bekannt ist auch ein Inhouseteam in die Finanzierungsberatung eingebunden.

In Sachen Steuern verantwortete inhouse bei Evotec Anja Bosler die Transaktion. Unterstützung bekam sie von KPMG, mit denen Evotec öfter zusammenarbeitet.

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