Der Frankfurter Rechenzentrumsbetreiber E-Shelter hat in Wien sein erstes Datacenter für Österreich eröffnet. Das Grundstück dafür erwarb E-Shelter von der Industriegrundstücksverwaltungsgesellschaft IVG, hinter der der niederländische Philips-Konzern steht.
Die Rechenzentrumsfläche für den nun eröffneten ersten Bauabschnitt beträgt 2.800 Quadratmeter. Das Datacenter ist insgesamt für bis zu drei Bauabschnitte geplant und soll im Endausbau über 8.400 Quadratmeter reine Rechenzentrumsfläche verfügen.
Berater E-Shelter
Hule Bachmayr-Heyda Nordberg (Wien): Dr. Christian Nordberg (Corporate/M&A); Associates: Dr. Verena Schimka-Gohn (Projekt- und Immobilienfinanzierungen), Dr. Wolfgang Gabler (Öffentliches Recht, Immobilienrecht)
Berater IGV
Dr. Gerhard Ortmayr (Wien)
Hintergrund: HBN begleitet E-Shelter umfassend bei der Betriebsansiedlung in Österreich, inklusive Ankauf und Trennung der Liegenschaften sowie bei den öffentlich-rechtlichen Genehmigungen, der Grundbuch-Abwicklung und der Finanzierung. Schimka-Gohn war im März 2014 von DLA Piper Weiss-Tessbach zu HBN gewechselt. Die Kanzlei kam aufgrund einer Empfehlung ihrer Klientin S+B-Gruppe ins Mandat. Die S+B-Gruppe entwickelt Immobilienprojekte in Österreich sowie in CEE und wickelt auch mit dem Eigentümer von E-Shelter, der Investa Immobiliengruppe, Projekte ab.
Ortmayr leitete von 2002 bis 2008 die Rechtsabteilung und war Compliance-Risk-Manager des Philips-Konzerns in Österreich. Heute berät er das Unternehmen in eigener Kanzlei.