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Grünenthal übernimmt mit Baker GSK-Mandantin Adhesys

Die Grünenthal-Gruppe hat ihr Medizinproduktesortiment erweitert. Sie erwarb das Aachener Start-up Adhesys Medical samt dessen Entwicklungsprojekten von chirurgischen Wundklebern. Verkäufer aller Anteile waren 45 unterschiedliche Gesellschafter.

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Ingo Strauss
Ingo Strauss

Adhesys Medical hat eine Methode auf Polyurethanbasis entwickelt, die bei medizinischen Operationen eine flexible, schnelle Wundabdichtung ermöglicht. Das 2013 von einer Gruppe von Ärzten und Wissenschaftlern gegründete Unternehmen hat seine Produkte mithilfe von Investoren realisiert und bereits durch die präklinische Phase gebracht.

Das Familienunternehmen Grünenthal ist weltweit mit gut 5.500 Mitarbeitern tätig und erzielte zuletzt einen Umsatz von gut 1,4 Milliarden Euro.

Berater Grünenthal 
Baker & McKenzie (Düsseldorf): Dr. Ingo Strauss, Dr. Heiko Gotsche (Federführung), Alan Zoccolillo (New York; alle Corporate/M&A), Dr. Thilo Räpple (Pharma), Dr. Michael Fammler (beide Frankfurt), Neil O’Flaherty (Washington; beide IP), Dr. Hagen Köckeritz (Arbeitsrecht), Christoph Becker (Steuern; beide Frankfurt), Dr. Janet Butler (Öffentliches Recht; Berlin); Associates: Jana Upschulte, Cosima König, Lelise Gobena (New York; alle drei Corporate/M&A), Dr. Martin Altschwager (Pharma; Frankfurt), Philip Schmitz (IP; München), Sarah Wekel (Arbeitsrecht; Frankfurt)
Inhouse Recht (Aachen): Marcus Heppner (Group General Counsel)

Max Wilmanns
Max Wilmanns

Berater Gesellschafter der Adhesys Medical
GSK Stockmann + Kollegen
(Hamburg): Max Wilmanns, Dr. Andreas Peters (beide Federführung; beide Corporate/M&A), Dr. Dirk Koch (Steuerrecht), Dr. Philipp Kuhn (Arbeitsrecht), Birgit Wöhren (Dispute Resolution); Associates: Stephanie Stimpel (Corporate/M&A), Matthias Kaiser (Arbeitsrecht)
Ropes & Gray (Boston): Steve Wilson – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: Da Adhesys eine US-Tochter hat, kamen bei der Transaktion auch amerikanische Anwälte zum Einsatz. Baker, die Grünenthal zuvor bereits bei unterschiedlichsten Themen unterstützt hatte, schloss mit dieser Transaktion das erste M&A-Mandat in Deutschland für das Pharmaunternehmen ab.

GSK-Partner Wilmanns kam über einen Kontakt zur Aachener Beteiligungsgesellschaft S-UBG mit dem großen Gesellschafterkreis ins Gespräch. Nach dem Pitch verhandelte er mit seinem Team für alle Eigner gemeinsam den Ausstieg. Das heißt, zu seinen Mandanten gehörten neben den Gründern auch Business Angels, lokale Venture-Capital-Firmen sowie US-Investoren. S-UBG selbst, die im Verbund mit den Sparkassen arbeitet, hatte sich  Anfang 2014 mit dem ‚Seed Fonds II für die Region Aachen‘ an dem Jungunternehmen beteiligt.  

Wilmanns teilte sich die Federführung mit Corporate-Partner Peters, der wie er früher bei Latham & Watkins tätig war und auch 2013 in das Hamburger Büro von GSK wechselte. Steuerliche Fragen im Verkaufsprozess klärte wiederum der Münchner Partner Koch, der vor zwei Jahren von Heuking Kühn Lüer Wojtek zu GSK zurückgekehrt war.

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