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  Juve Plus Vorstandstrennung

Dass ein Vorstand von den Aktionären einen Denkzettel erhält, kommt hin und wieder vor. Dass die Aktionäre einem Vorstandsvorsitzenden mehrheitlich das Vertrauen entziehen, ist sehr ungewöhnlich. So geschehen vergangene Woche beim börsennotierten Mittelständler Francotyp-Postalia. Der Aufsichtsrat berief daraufhin den Firmenchef Rüdiger Günther ab und ernannte einen neuen Vorstandsvorsitzenden.

  Juve Plus Wasserversorgung

Das US-Unternehmen Badger Meter baut seine Markposition bei der digitalen Überwachung von Leitungssystemen mit einem Zukauf in Österreich aus. Für rund 27 Millionen Euro erwirbt der börsenotierte Konzern aus Wisconsin das Technologieunternehmen S::can, einen Anbieter von digitalen Kontrollsystemen für die Wasserversorgung.

  Juve Plus Milliardendeal

Die Deutsche Börse ist auf der Suche nach einem milliardenschweren Zukauf beim US-Stimmrechtsberater Institutional Shareholder Services fündig geworden. Dabei sollen 80 Prozent des insgesamt mit rund 1,9 Milliarden Euro bewerteten Unternehmens erworben werden. Der bisherige Mehrheitseigner, der Finanzinvestor Genstar, und das ISS-Management sollen weiter mit 20 Prozent beteiligt sein.

  Juve Plus Wirecard

Das Kerngeschäft des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard geht an die spanische Großbank Banco Santander. Die Spanier würden Technologie und Geschäftsbetrieb übernehmen, der Großteil der Mitarbeiter könne somit weiterbeschäftigt werden, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé mit. Santander sprach von rund 500 Beschäftigten, die zu der Bank wechseln sollen.

  Juve Plus Brennstoffzellen

Die Volvo Group und Daimler Truck wollen gemeinsam Brennstoffzellensysteme für schwere Lastwagen entwickeln. Volvo steigt dafür mit einer 50-prozentigen Beteiligung bei der Daimler Truck Fuel Cell ein. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2021 erwartet, sofern die Behörden grünes Licht dafür geben.

  Juve Plus Serie C

In einer dritten Finanzierungsrunde sichert sich der E-Scooter-Vermieter Tier Mobility neues Kapital in Höhe von 250 Millionen Dollar für sein weiteres Wachstum. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom Neuinvestor Softbank, der über seinen Vision Fund 2 in Tier Mobility investiert. An der dritten Finanzierungsrunde waren neben Softbank weitere Investoren beteiligt, von denen einige bereits bei früheren Runden mit im Boot saßen.

  Juve Plus Fondsverwalter

Der Firmengründer und Alleingesellschafter des Asset-Managers Prime Capital, Wolfgang Stolz, verkauft einen Mehrheitsanteil an eine Gruppe aus Vorstandsmitgliedern und hochrangigen Managern des Unternehmens. Stolz bleibt mit 30 Prozent weiter beteiligt. Der Kaufpreis liegt nach Medienangaben im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

  Juve Plus Regulierungssoftware

Das niederländische Beratungsunternehmen BearingPoint hat eine seiner drei Sparten an Nordic Invest verkauft. Der Geschäftsbereich RegTech bietet wie ein Softwareunternehmen Informationstechnik zur Bewältigung aufsichtsrechtlicher Regulierungen an. Mit etwa 630 Mitarbeitern setzt die Sparte annähernd 100 Millionen Euro um.

  Juve Plus Lotterien

Der Private-Equity-Investor Apollo setzt auf das Lotteriegeschäft in Europa und Nordamerika. Zu diesem Zweck steigt er voraussichtlich mit 500 Millionen Euro bei der Sazka-Gruppe ein, behördliche Freigaben stehen noch aus. Der tschechische Konzern ist seinerseits unter anderem mit gut 55 Prozent an den Casinos Austria beteiligt. Aktuell kämpft das Unternehmen in Großbritannien um die vierte Lizenz für das Lotteriegeschäft.

  Juve Plus Kärnten

Senecura hat die Therapiezentrum GmbH in St. Veit an der Glan übernommen. Der private Betreiber von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen plant ein modernes Gesundheitszentrum seiner Marke OptimaMed. Zwar lag der Kaufpreis Medienberichten zufolge nur bei einer Million Euro, allerdings wurde die Transaktion politisch heiß diskutiert.

  Juve Plus Versicherung

Die Versicherungsgruppe VHV setzt in ihrer Strategie zur Digitalisierung auf einen Mehrheitserwerb: Sie kauft dem Private-Equity-Haus HgCapital einen 75-prozentigen Anteil an dem Daten- und Prozessspezialisten Eucon ab. Die Eucon-Gründer behalten ihre Beteiligung, das Management bleibt an Bord. Die kartellrechtliche Freigabe steht noch aus.