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Der US-Mischkonzern Koch Industries Inc. hat den Papier-, Holz- und Baustoff-Hersteller Georgia-Pacific Corporation für 13,2 Milliarden Dollar erworben. Koch übernahm auch die Schulden der Georgia Pacific, deshalb beträgt der Gesamtwert der Transaktion 21 Milliarden Dollar. Georgia Pacific machte zuletzt einen Jahresumsatz von 20 Milliarden Dollar und beschäftigt in Nordamerika und Europa 55.000 Mitarbeiter. Durch die Übernahme wurde Koch zum größten sich in Familienbesitz befindenden Unternehmen Amerikas. Die Citigroup beriet den Käufer, Goldman Sachs den Verkäufer. Citigroup stellte die finanziellen Mittel für den Deal zur Verfügung. Die Transaktion wurde bereits von den US-Kartellbehörden genehmigt, muss aber weltweit noch in einer Vielzahl weiterer Länder und durch die Europäische Kommission genehmigt werden.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Düsseldorfer Private-Equity Haus Ventizz hat den Chipkarten-Hersteller CardFactory AG erworben. Veräußerer war ein Konsortium, das durch Business Angels Dr. Cornelius Boersch und Friedrich von Diest geführt wurde. Die Oldenburger Cardfactory stellt mit 140 Mitarbeitern High-Tech-Chipkarten her und hat Tochtergesellschaften in Brasilien und Griechenland.

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Barclays Private Equity (BPE) hat die italienische CEME-Gruppe vollständig übernommen.Für rund 58 Millionen Euro erwarb der britische Investor die noch ausstehenden Anteile von dem Private Equity Fonds "Europe Capital Partners IV". Die Ceme-Gruppe ist auf die Zulieferung von Pumpen-, Ventil- und Schaltertechnik für die Luft- und Flüssigkeitsregulierung spezialisiert.

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Die Kölner DKV, Europas größte private Krankenversicherung, hat ihr Vertriebsnetz für Krankenversicherungsprodukte ausgebaut.Zusammen mit dem Londoner Spezialmakler Jardine Lloyd Thompson/Expacare bietet die DKV internationalen Krankenversicherungsschutz für im Ausland eingesetzte Arbeitnehmer an und gründete dafür auch eine Niederlassung in Großbritannien.

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Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat als Hauptanteilseigner des Autozulieferers Preh GmbH das Unternehmen rekapitalisiert. Die Finanzierung übernahm die BW-Bank. Preh produziert mit 1.900 Mitarbeitern Fahrbedien- und Sensorsysteme sowie Sondermaschinen im Automotive-Bereich. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 248 Millionen Euro. Die DBAG hatte Preh vor drei Jahren von Rheinmetall übernommen.

  Juve Plus Transaktion unter Luftfahrtdienstleistern

Die vom Finanzinvestor Permira kontrollierte Schweizer Jet Aviation Group hat die Midcoast Aviation Inc. erworben.Das US-Unternehmen mit Sitz in St. Louis/Illinois ist auf die Wartung und Reparatur von Flugzeugen des oberen Segments spezialisiert und setzte mit 875 Mitarbeitern zuletzt rund 138 Millionen US-Dollar um. Finanziert wird der Kauf durch die Citigroup, Mizuho und die Royal Bank of Scotland. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. hat das Behrenpalais von der Hochtief Projektentwicklung übernommen.Das historische Gebäude ist Teil der Quartierentwicklung Operncarrée in Berlin-Mitte. Im Herbst dieses Jahres eröffnet die Bank ihre Hauptstadt-Repräsentanz in der denkmalgeschützten Immobilie.

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Die HPE Hausbau, eine Tochter der GE Commercial Finance, hat von der Karl-Gruppe fast 1.400 Wohnungen und vier Gewerbeobjekte erworben. Der Transaktionswert beläuft sich auf 63 Millionen Euro. HPE verwaltet die Objekte weiter. Berater HPE/GE

  Juve Plus Neues Instrument - altbekannte Namen

Die Bundesrepublik Deutschland hat erstmals eine Anleihe begeben, die an die Preissteigerung gekoppelt ist. Zunächst wurde eine Debütanleihe in Höhe von 5,5 Milliarden Euro platziert, innerhalb der vorgesehenen Laufzeit von 10 Jahren soll das Volumen in weiteren Schritten auf 10 und dann 15 Milliarden Euro aufgestockt werden. Unter Führung der ABN Amro, Barclays Capital, BNP Paribas und der Deutschen Bank begleitete ein Konsortium aus 16 internationalen Banken die Emission.

  Juve Plus SAP geht mit Lovells-Hilfe in die Offensive

Der Softwarekonzern SAP setzt nun doch die Wahl eines Betriebsrats in Gang: Die Arbeitnehmervertreter im SAP-Aufsichtsrat wollen bei einer Betriebsversammlung Ende März einen Wahlvorstand wählen.

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Die Venture-Capital-Unternehmen Target Partners und SAP Ventures haben sich mit insgesamt drei Millionen Euro an der Dacos Software GmbH beteiligt. Dacos bietet vor allem spezielle Simulationssoftware für den Einzelhandel an, die gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt wurde. Vor rund fünf Jahren war Dacos als Spin-off des DFKI gegründet worden und beschäftigt heute 25 Mitarbeiter.