Juve Plus Refinanzierung

Hengeler und Linklaters lösen für HeidelbergCement Kredit ab

Autor/en
  • Ludger Steckelbach

Drei Milliarden Euro erhält der börsennotierte Baustoffhersteller HeidelbergCement von insgesamt 20 Banken. Mit der nun abgeschlossenen revolvierenden Kreditlinie ersetzt das Unternehmen einen alten Kredit zu günstigeren Konditionen.

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Johannes Tieves
Johannes Tieves

Der Altkredit wäre im Februar 2019 fällig geworden. Mit der neuen Kreditlinie löst HeidelbergCement ihn vorzeitig ab. Weil die Emittentenbonität und das Zinsniveau sich für den Schuldner verbessert haben, sinkt die Zinslast der Finanzierung. Die Gelegenheit war günstig: Nach fast acht Jahren war der einzige DAX-Konzern der Branche Ende 2016 wieder vom Ramsch- in den Investmentgrade aufgestiegen.

Neben dem Konsortialführer Deutsche Bank, die zudem als Dokumentations- und Facility-Agent agierte, begleiteten insgesamt 20 Banken aus aller Welt die Transaktion als Bookrunner und Mandated Lead Arranger.

Berater HeidelbergCement
Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Johannes Tieves (Federführung); Associate: Dr. Miriam Peter (beide Finanzierung)

Berater Banken
Linklaters (Frankfurt): Marc Trinkaus (Federführung); Associate: Fabian Neumeier (beide Finanzierung)
Inhouse Recht (Deutsche Bank; Luxemburg): Dr. Bernd Castor (Head of Legal)

Marc Trinkaus
Marc Trinkaus

Hintergrund: Hengeler-Partner Tieves pflegt eine lange Beziehung zu HeidelbergCement. Schon 2007 beriet er bei der Übernahme des britischen Konkurrenten Hanson, 2012 war er bei der Verlängerung einer Kreditlinie über drei Milliarden Euro im Mandat.

Linklaters-Partner Trinkaus hat HeidelbergCement für die Banken schon häufig unter die Lupe genommen. So war er etwa 2015 bankenseitig bei der 4,4 Milliarden Euro teuren Übernahme von Italcementi mandatiert.

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