Wasserstoff

Watson Farley und Corvel bringen Clean Logistics und GP Joule zusammen

Das Hamburger Unternehmen Clean Logistics hat mit GP Joule einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 5.000 Wasserstoff-Lkw geschlossen. Die milliardenschwere Vereinbarung gilt als Grundlage für eine umfassende Kooperation zwischen den Unternehmen.

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Die ersten Lkw will Clean Logistics 2023 liefern. Die Lkw entwickelt das Unternehmen nicht selbst, auch wenn es kürzlich in den Niederlanden die Lkw-Manufaktur Ginaf Trucks gekauft hat. Für GP Joule rüstet Clean Logistics neue Lkw mit Dieselantrieb um. Aber auch die Umrüstung von Gebrauchtfahrzeugen gehört zum Geschäftsmodell des Unternehmens.

Die Lkw von Clean Logistics will GP Joule an seine Kunden verkaufen und verleihen. Das Vorhaben an der Schnittstelle zwischen Energie- und Verkehrswende wird staatlich gefördert. Den Vertragsschluss versteht GP Joule als Booster für das eigene Wasserstoff-Geschäft.

Frederik Lorenzen

Das Unternehmen aus Reußenköge in Nordfriesland baut Tankstellen und liefert grünen Wasserstoff, den es mit Hilfe seiner eigenen Solar- und Windenergieerzeugung herstellt. Im Januar dieses Jahres hatte GP Joule den Einstieg von KGAL als Investor vermeldet. Ein Jahr zuvor war der Verkauf der Anteile am Augsburger Wasserstoffanlagenentwickler H-Tec an MAN Energy Solutions bekannt geworden.

Berater GP Joule
Watson Farley & Williams (Frankfurt): Frederik Lorenzen (Bank- und Finanzrecht), Dr. Felix Siebler (Regulierung), Dr. Christoph Benedict (Dispute Resolution); Associate: Sebastian Hamm (Regulierung)

Berater Clean Logistics
Corvel (Hamburg): Dr. Dirk Brockmeier (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Jan Backhaus (Commercial)

Hintergrund: Watson Farley berät GP Joule regelmäßig zu ihren Wind- und Solar-Energie-Projekten. Zum Einstieg von KGAL als auch zum Verkauf der Anteile an H-Tec war die Kanzlei an der Seite des Unternehmens gesetzt. Die Mandate führte Dr. Torsten Rosenboom, der zu Beginn dieses Jahres zu Hogan Lovells wechselte.

Jan Backhaus

Trotz seines Weggangs bleibt Watson Farley an der Seite von GP Joule. Den Rahmenvertrag mit Clean Logistics verhandelte federführend Lorenzen, der Frankfurter Spezialist für Asset-Finanzierungen. Unterstützt wurde er vom Beihilfe- und Vergabefachmann Siebler sowie Christoph Benedict, dem ehemaligen Leiter der deutschen Rechtsabteilung von GE Power.

Clean Logistics ließ sich zum Vertragsschluss von der Hamburger Corporate-Boutique Corvel beraten. Die Partner Brockmeier und Backhaus hatten das Unternehmen kürzlich bereits beim Kauf der Anteile am niederländischen Truck-Hersteller Ginaf beraten. Auf der Gegenseite stand dabei die Amsterdamer Kanzlei BJTK.

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