Abschied von Luther

Mannheimer Standortleiter geht

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  • JUVE

Dr. Georg Streit, bislang EY Law Luther Menold-Partner, wechselt zu Wellensiek Grub & Partner. Streit leitet ab 1. Januar 2004 das kürzlich gegründete Münchner Büro der Insolvenzrechtskanzlei. Mit dieser Arbeit hat der Neuzugang Erfahrung. Schon für Luther Menold baute er die erst 2002 gegründete Niederlassung in Mannheim auf. Neuer Standortleiter in Mannheim ist der Senior Associate Dr. André Große-Vorholt."Die enge Eingliederung der Anwaltsgesellschaft in den Ernst & Young-Verbund hätte für mich zu erheblichen Verlusten geführt, da ich u.a. SEC-Mandate betreue", begründete Streit seinen Weggang. Bereits Ende September hatte er dies der Kanzleiführung mitgeteilt. Auch Dr. Stefan Kraus, Managing Partner von EY Law Luther Menold, erklärte: "Der Beschluss, EY Law beizutreten, hatte negative Auswirkungen auf sein Mandantenportfolio."

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Wie man im Markt hört, handelte es sich dabei insbesondere um ein großes Mandat aus dem Telekommunikationsbereich. Hier prüft Ernst & Young. Die Neuregelungen vom Sommer legten jedoch fest, dass Prüfungsmandate bei SEC-Konzernen nicht mehr gleichzeitig auch Beratungsmandate sein können.

„Bei Wellensiek in München werde ich insbesondere meine Expertise im Bank-, Gesellschafts- und Insolvenzrecht gleichzeitig einsetzen können“, kommentierte Streit seinen Wechsel zu der Insolvenzrechtskanzlei. „Außerdem arbeite ich schon seit Jahren mit Wellensiek zusammen. Das Klima stimmt und zu einigen Partnern habe ich sehr gute persönliche Beziehungen aufgebaut.“

Alfred Hagebusch, Partner aus dem Frankfurter Wellensiek-Büro, zeigt sich mit dem Neuzugang zufrieden. „In gemeinsamen Projekten mit Luther Menold haben wir schon oft und gut mit ihm zusammen gearbeitet“, sagte Hagebusch. „Wir sind von seiner Qualität absolut überzeugt.“ Streit hat eine Option auf die Partnerschaft in der Sozietät.

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