Die nur in den neuen Bundesländern vertretene Kanzlei BGPS Bischoff Gussner & Petersen Schmidkonz hat zum November ein Büro in Dresden eröffnet. Die Kanzlei mit Wurzeln in Halle und Leipzig verfügt damit über insgesamt fünf Standorte in Ostdeutschland.Für den Start in der sächsischen Landeshauptstadt konnte mit Klaus Hardraht (62) ein prominenter Jurist gewonnen werden. Der langjährige sächsische Innenminister und vormalige Hamburger Senator war die vergangenen zwei Jahre Partner bei der vor allem insolvenzrechtlich ausgerichteten Kanzlei Kübler gewesen. Dort war er jedoch im Sommer ausgeschieden, weil seine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften für die Mehrheit der Kübler-Partner auf Dauer nicht hinnehmbar gewesen sein soll, wie damals aus dem Umfeld der Kanzlei zu hören war.
Mit seinen neuen Partnern ergänzt sich Hardraht in dieser Hinsicht offenbar besser. Der Anwalt nannte unter anderem „die interdisziplinäre Ausrichtung“ von BGPS als einen Grund für seine Entscheidung.
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