Berlin

White & Case vestärkt Corporate-Praxis mit Gleiss-Anwalt

White & Case holt einen Transaktionsanwalt ins Berliner Büro: Zum Mai wechselt Dr. Hans-Georg Schulze (37) als Local-Partner zur US-Kanzlei. Er war bislang assoziierter Partner bei Gleiss Lutz, ebenfalls in Berlin.

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White & Case holt einen Transaktionsanwalt ins Berliner Büro: Zum Mai wechselt Dr. Hans-Georg Schulze (37) als Local-Partner zur US-Kanzlei. Er war bislang assoziierter Partner bei Gleiss Lutz, ebenfalls in Berlin.

Hans-Georg Schulze
Hans-Georg Schulze

Bei Gleiss hatte Schulze seine berufliche Karriere 2009 begonnen. Er gehörte damals zum Team um Dr. Ralf Thaeter, dem er 2013 zur Eröffnung eines deutschen Büros von Herbert Smith Freehills folgte. Während der zwei Jahre als Senior Associate dort besetzte Schulze auch den French Desk, bevor er 2015 als Assoziierter Partner zurück zu Gleiss Lutz wechselte.

In den vergangenen drei Jahren beriet er mehrfach an der Seite der Gleiss-Partnerin Cornelia Topf, beispielsweise als sie hierzulande einige Zukäufe für den französischen Autozulieferer Valeo steuerte. Im Herbst beriet er mit Dr. Martin Viciano Gofferje das Management, als der Private-Equity-Investor Ardian erneut die Callcenter-Gruppe Competence Call Center übernahm. Auch in Milliardentransaktionen war er eingebunden, wie die Übernahme von Host Europe durch den Webhoster GoDaddy und den Verkauf des Windparks Meerwind an den chinesischen Wasserkraftkonzern China Three Gorges.

Im Hauptstadtbüro von White & Case wird Schulze zum Team um Dr. Jörg Kraffel stoßen, Co-Leiter der M&A-Corporate-Gruppe Kontinentaleuropa. Dieses Team deckt neben dem üblichen Corporate-Geschäft auch Venture-Capital-Investment-Beratungen ab. Mit Schulze will White & Case das Transaktionsgeschäft im Energiesektor weiter ausbauen. Sie zählt beispielsweise Steag Fernwärme und Vattenfall zur ihrer Mandantschaft.

Bei Gleiss Lutz verbleiben in der Berliner gesellschaftsrechtlichen Praxis elf Anwälte, davon vier Partner.

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