Brexit im Blick

Pinsent Masons geht nach Irland

Pinsent Masons eröffnet ein Büro in Dublin. Damit ist die Kanzlei die erste international tätige Einheit, die es nach der Brexit-Abstimmung nach Irland zieht. Schon kurz nach dem Votum zum EU-Austritt hatte es einen Ansturm britischer Anwälte auf eine zusätzliche Zulassung in Irland gegeben, auch von Großkanzleianwälten. Pinsent Masons betonte nun allerdings vor allem ihre Ambitionen im irischen Beratungsmarkt. Zu welchem Zeitpunkt die Kanzlei in Dublin startet, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt.

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Viele britische Anwälte fürchten, es könnte für sie nach dem Brexit schwierig werden, nach EU-Recht zu beraten und wollen über eine Zulassung in Irland weiter Anwälte in der Europäischen Union bleiben. Auch Pinsent Masons denkt bereits seit einiger Zeit über eine Präsenz in Dublin nach, nach der Brexit-Abstimmung sei das Thema jedoch noch bedeutender geworden, sagte Senior-Partner Richard Foley. Im Gespräch war zunächst auch die Fusion mit einer anderen Kanzlei, man habe aber Feedback von Mandaten erhalten, die sich eine eigenständige Pinsent Masons-Einheit in Irland wünschten. 

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