Klotz arbeitete zwölf Jahre lang als EU-Beamter in der Generaldirektion Wettbewerb und war dort in einige prominente kartell- und regulierungsrechtliche Fälle eingebunden. Während seiner Zeit in der Gruppe Telekommunikation und Post war er vor einigen Jahren verantwortlich für die Entscheidung im Missbrauchsverfahren gegen die Deutsche Telekom im Streit um den Zugang von Wettbewerbern zum Ortsnetz („Preis-Kosten-Schere“).
In diesem Verfahren war für die Telekom-Wettbewerberin Arcor seinerzeit Freshfields Bruckhaus Deringer tätig. Klotz lernte damals Dr. Michael Rosenthal kennen. Rosenthal war zu dieser Zeit Freshfields-Associate, wechselte aber im vergangenen Jahr als erster deutscher Partner zu Hunton & Williams.
Klotz ging dann vor sechs Jahren als „Case Manager“ in die Untergruppe Energie und Wasser . Dort zählte unter anderem der Bereich Gasnetzzugang und die Liberalisierung des Gasmarkts zu seinem Arbeitsbereich. Auch begleitete er die Anfang diesen Jahres gegen einige europäische Energieversorger seitens der EU-Kommission eingeleiteten Prüfverfahren wegen möglicher Marktabschottungspraktiken.
Bevor er jetzt bei Hunton & Williams einstieg, hatte Klotz mit verschiedenen Kanzleien Gespräche geführt. Die Kanzlei unterhält interessante Verbindungen im Gasmarkt, und zählt den russischen Konzern Gazprom zu ihren Mandanten.
In Brüssel arbeiten mit dem jetzigen Neuzugang bereits zwei Partner und drei Associates aus Deutschland.