Compliance

Neuer CCO der UBS Deutschland kommt aus der Rechtsabteilung

Die UBS Deutschland besetzt die Leitung ihrer Compliance-Abteilung zum Juli intern nach. Neuer Chief Compliance Offficer (CCO) wird Dr. Felix Kaestner (39), der bislang als Syndikus-Anwalt in der Rechtsabteilung tätig war.

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Die UBS hat damit eine interne Lösung zur Nachbesetzung gefunden, nur wenige Wochen nachdem der bisherige CCO Eric Soong seinen Abschied zum Oktober dieses Jahres angekündigt hatte. Der 47-Jährige hatte die Position seit 2010 inne. Seinerzeit hatte die Bank diese Position neu geschaffen, zuvor waren Recht und Compliance in einer Abteilung angesiedelt.

Der in der Compliance-Szene anerkannte Soong wechselt zur Schaeffler-Gruppe und übernimmt die Leitung Compliance und Corporate Security. Auch dieser Posten wird neu geschaffen.

Sein interner Nachfolger Kaestner ist seit 2007 Jahren Syndikus-Anwalt bei der UBS und war dort zuletzt als Executive Director im Bereich Private Wealth tätig. Als Teamleiter unterstützt er die operativen Einheiten in rechtlichen Fragen und berät außerdem die verschiedenen Gremien der Bank zu Corporate-Governance-Fragen. Bei der UBS begleitete er unter anderem die Umsetzung verschiedener regulatorischer Vorgaben wie etwa die MIFID I-Richtlinie sowie die strengeren Vorgaben zu den Beratungsprotokollen.

Für seine neue Funktion verlässt Kaestner die Rechtsabteilung und wechselt in den Bereich Compliance, wie es die regulatorischen Vorschriften der Aufsichtsbehörde BaFin vorsehen.

Im Anwaltsmarkt genießt Kaestner einen guten Ruf für seine strukturierte Arbeitsweise sowie seine Führungsstärke. Vor seiner Zeit als Unternehmensjurist arbeitete Kaestner als Associate in der Corporate/M&A-Praxis von Beiten Burkhardt in Frankfurt.

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