Deutsche Bahn gegen das Lkw-Kartell

„Anwälte als verlängerte Werkbank“

Kaum ein Trend hat die Prozesslandschaft der vergangenen Jahre so geprägt wie die Bündelung von Ansprüchen zu großen Einzelklagen. Aber sind diese Forderungsabtretungen überhaupt wirksam? Erstmals beschäftigt sich heute ein Gericht damit im Lkw-Kartell. 1,4 Milliarden Euro Schadensersatz verlangt MyRight im Namen diverser Geschädigter vom Lkw-Kartell. Es soll um die Frage gehen, ob die massenhafte Bündelung von Ansprüchen zulässig ist oder nicht. Auch die Deutsche Bahn hat Ansprüche gegen das Lkw-Kartell gebündelt. Im JUVE-Interview erklärt Kartellschadensersatz-Chef Dr. Tilman Makatsch, welche Rolle Kanzleien und Prozessfinanzierer dabei spielen.

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Die Deutsche Bahn hat eigene Ansprüche und die anderer Unternehmen gebündelt und die Lkw-Hersteller verklagt. Sie fordert rund eine halbe Milliarde Euro Schadensersatz, die Klage liegt, ebenso wie die MyRight-Klage, zu der heute verhandelt wird, beim LG München I. Über die Ökonomie hinter dem Fall sprach JUVE im aktuellen JUVE Rechtsmarkt mit Dr. Tilman Makatsch, Leiter Kartellschadensersatz & Ökonomie bei der Bahn.

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