Untreuevorwürfe

Ganteführer und Gazeas Nepomuck räumen bei der Deutschen Parkinson Vereinigung auf

Schwere Vorwürfe gegen den langjährigen Geschäftsführer der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV): Der Rechtsanwalt soll über Jahre mehr als 1,8 Millionen Euro auf ein Schattenkonto geschafft haben. Auch Dritte sollen von ihm ungerechtfertigt hohe Geldbeträgen erhalten haben. 

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Einer Pressemitteilung zufolge informierte der Vorstand die Delegierten der dPV auf der jährlichen Tagung über die Ergebnisse einer internen Ermittlung, die nach einem anonymen Hinweis aufgenommen worden war. Kontoauszüge sollen demnach belegen, dass der Ex-Geschäftsführer zwischen 2013 und 2022 über 1,5 Millionen Euro auf ein Schattenkonto überwiesen hat. Das Geld soll hauptsächlich aus Erbschaften stammen und für Forschungszwecke oder die Öffentlichkeitsarbeit der dPV gedacht gewesen sein. Zudem soll der Geschäftsführer, der diese Position über 30 Jahre lang innehatte und inzwischen im Ruhestand ist, auch seiner Assistentin jahrelang ungerechtfertigt hohe Geldsummen überwiesen haben. Gemeinsam mit ihr soll er ein System der Vetternwirtschaft aufgebaut haben, darunter Scheinarbeitsverhältnisse für Verwandte. 

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