Berlin

Gleiss-Arbeitsrechtler wird Partner bei BMH

Die Berliner Kanzlei BMH Bräutigam & Partner verstärkt ihre Arbeitsrechtspraxis zum Oktober mit Dr. Gero Ludwig (36), bislang Associate im Hauptstadtbüro von Gleiss Lutz. Ludwig schließt sich BMH als Partner an, wobei die Kanzlei nach außen nicht zwischen Salary- und Equity-Partnern unterscheidet. Derzeit sind insgesamt 13 Anwälte bei BMH tätig.

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Ludwig war seit seinem Berufseinstieg 2006 für Gleiss tätig. Bei BMH stößt er als dritter Arbeitsrechtler zu Teamleiter Dr. Roland Gastell und Partnerin Constanze Grosch. „Wie andere erleben auch wir im Moment eine verstärkte Nachfrage nach arbeitsrechtlicher Beratung und freuen uns daher ganz besonders, dass wir mit Dr. Gero Ludwig einen exzellenten Kollegen für uns gewinnen konnten“, sagte Gastell. 2008 war das Team um die Berufseinsteigerin Dr. Dorothea Noll erweitert worden, die dann aber im Frühjahr dieses Jahres ins Büro der FDP-Bundestagsfraktion wechselte.

Die BMH-Arbeitsrechtspraxis trar in jüngster Zeit etwas stärker in den Vordergrund, bislang vor allem auf Seiten öffentlicher Träger. Hauptstandbeine der Kanzlei sind bis heute allerdings Konfliktlösung und Transaktionsbegleitung. Zuletzt berieten die BMH-Anwälte etwa den Büroartikelhersteller Pelikan bei der Übernahme des Wettbewerbers Herlitz (mehr…) und das Management des Medienkonzerns Bertelsmann bei der Gründung eines Joint Ventures mit der Beteiligungsgesellschaft KKR zur Musikrechteverwertung (mehr…).

Regelmäßig ist BMH auch für die Private-Equity-Gesellschaft Capiton tätig, die sie zuletzt etwa bei deren Beteiligung am Bio-Snack-Lieferanten Fruitwork betreute (mehr…).

BMH war Anfang 2007 gestartet, nachdem Lovells bekannt gegeben hatte, ihr Berliner Büro zu schließen. Der damalige Lovells-Standortleiter Dr. Johannes Meinel spaltete sich dann gemeinsam mit Dr. Benedikt Bräutigam, Jan-Peter Heyer und sechs Associates von seiner Kanzlei ab (mehr…). Arbeitsrechtspartner Gastell wechselte zunächst an den Düsseldorfer Lovells-Standort, schloss sich seinen Berliner Ex-Kollegen aber Mitte 2007 an (mehr…).

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