JUVE Handbuch 2019/2020

Wie Diesel, Berufsrecht und Steuern den Rechtsmarkt umwälzen

In rasantem Tempo müssen sich Anwälte in Wirtschaftskanzleien auf eine neue Realität einstellen. Auch wenn die Umsätze noch immer steigen, geht es hinter der ökonomisch glänzenden Fassade längst nicht mehr nur um juristisches Wissen. Immer mehr geht es auch um die richtige gesellschaftsrechtliche Struktur, um Umsatzsteuern, um Service und Technologie, um Prozess- und Risikomanagement. Wie sich Kanzleien auf diese Herausforderungen einstellen, ist eines der zentralen Themen im soeben erschienenen JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2019/20.

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Der Dieselskandal hat viele Entwicklungen beschleunigt: Denn das gute Dutzend Kanzleien, das für den VW-Konzern massenhaft Verbraucher- und Händlerklagen abwehrt, war gezwungen, die internen Abläufe zu optimieren, neue Wege in der Personalgewinnung zu testen und Arbeitsschritte zu automatisieren, wo es nur ging. Dies betraf neben der koordinierenden Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer auch weitere Kanzleien wie Beiten Burkhardt, Luther oder Taylor Wessing. Längst investieren aber nicht nur diese Kanzleien einen Teil der Gewinne in Legal-Tech-Tools und den Aufbau von Service Centern.

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