Der untersuchte Markt teilt sich auf in 46 deutsche, 43 internationale und 11 multidisziplinäre Kanzleien. Im Schnitt machen alle fast eine halbe Million Euro Umsatz pro Berufsträger, exakt 480.000 Euro. Für viele Kanzleien war 2014/15 das Jahr der Rückkehr großer M&A- und Private-Equity-Deals und Kapitalmarkttransaktionen sowie von Börsengängen. Knapp ein Viertel der Kanzleien verzeichnete ein zweistelliges Umsatzplus.
Allerdings klafft die Produktivität der verschiedenen Kanzleitypen weit auseinander: In den Sozietäten, die sich vornehmlich auf Finanz- und M&A-Transaktionen fokussieren, kommt jeder Berufsträger auf rund 650.000 Euro Umsatz. In Kanzleien dagegen, die vor allem nationale wie internationale Großindustriemandanten begleiten, liegt der UBT noch bei gut 450.000 Euro und bei den Spezialisten für den deutschen Mittelstand bei nur rund 360.000 Euro.
Auffällig ist, das unter den zehn Sozietäten mit den höchsten UBT-Werten im Markt neben Hengeler Mueller und Freshfields Bruckhaus Deringer ausschließlich US-amerikanische Sozietäten vertreten sind.
Die Top-Kanzlei im Ranking erwirtschaftet einen UBT-Wert von über einer Million. Wer das ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe vom JUVE Rechtsmarkt oder online unter juve.de/umsatzzahlen.