Die Büros in Erfurt und Berlin waren schon vor fünf Jahren rechtlich verselbstständigt worden, traten aber einheitlich unter KSAL auf. Trotz der Beendigung der Außenkooperation bleibe es bei einer Zusammenarbeit, sagte Lutz. Die Unterschiede in der fachlichen Ausrichtung des Hauptbüros in München, das über angesehene Praxen im Gesellschafts- und privaten Baurecht verfügt, und dem Standort in Erfurt waren groß.
Das Team in Erfurt befasst sich vor allem mit der Rundum-Betreuung der regionalen Ver- und Entsorgungswirtschaft, darunter der Stadtwerke Erfurt, sowie mit der Beratung mittelständischer Unternehmen, so Dr. Martin Thies. Zusammen mit Bernd Schicker fungiert Thies als Namenspartner der künftig als Schicker Thies. Alle vier bisherigen KSAL-Anwälte verbleiben in dem Büro.
In Berlin wechselte der bisherige KSAL-Partner Eckart von Lojewski zusammen mit Monika Randolph zu Diesselhorst & Bente. Die Einheit war 2006 als Spin-off des Berliner Büros von Buse Heberer Fromm entstanden (JUVE 06/06). Die Sozietät heißt nun Diesselhorst Bente von Lojewski. Bei Kaufmann Lutz in München sind nach der Neuaufstellung insgesamt 15 Anwälte tätig. (Jörn Poppelbaum)