Die europäischen M&A-Statistiken nach Dealwert wurden im ersten Quartal 2004 heftig durcheinander gewirbelt. Grund ist die großvolumige Übernahmeschlacht um Sanofi/Aventis mit ihrem Transaktionsvolumen von 53 Milliarden Euro in einem ansonsten weiterhin schwachen europäischen Markt. Nicht weniger als elf Kanzleien gelang dadurch jeweils der Sprung in die Top 20-Rankings der deutschen und europäischen Transaktionskanzleien des Datendienstleisters Mergermarket. Besonders deutlich verbessern konnte sich dabei die Allianz aus Herbert Smith, Gleiss Lutz und Stibbe - in Deutschland von Rang 8 auf 2, europaweit von 11 auf 1.
Insgesamt zeigte der M&A-Markt in Europa auch im ersten Quartal 2004 fallende Tendenz. Im US-Transaktionsgeschäft hingegen konnten die Kanzleien deutlich höhere Volumina verbuchen. Während sich zahlreiche US-Kanzleien in den europäischen Rankings platzieren konnten, gelang umgekehrt als einziger europäischer Kanzlei erneut nur Clifford Chance der Sprung in die Top 10 der US-Listen.
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