Das sagt JUVE
Tiefstapler sind im Anwaltsmarkt eine seltene Spezies. Max Oehm gehört dazu, sagen Wettbewerber: Lead Counsel in signifikanten Schiedsverfahren, aber „promotet sich selbst weniger als andere“. Vielleicht liegt es daran, dass er nie wirklich davon ausging, Anwalt zu werden. Nach dem Abi schwankte er zwischen VWL, BWL und Jura, am Ende entschied der Zufall. Die Richtung gab dann der Vis Moot in Mainz vor: erster Kontakt mit Schiedsverfahren, große Begeisterung, dann auch Promotion im Thema, LL.M. in Boston mit weiteren Arbitration-Kursen. Später coachte Oehm selbst ein Vis-Moot-Team.
Promotionsbegleitend stieg er bei Baker McKenzie ein, wo Schiedskoryphäe Prof. Dr. Jörg Risse bis heute ein Büro weitersitzt – wenn auch nicht mehr lange: Risse macht sich als Schiedsrichter selbstständig. Risse und Dr. Heiko Haller waren von Anfang an seine Mentoren. An Risses Seite stritt Oehm unter anderem für Siemens im Milliardenstreit über das Bundeswehr-IT-Projekt Herkules gegen die Bundesrepublik. Für CMS-Insolvenzverwalter Michael Frege war er gegen EY im Zuge der Maple-Bank-Pleite im Einsatz.
Drei Schwerpunkte prägen heute die Praxis von Oehm, der 2024 zum Partner ernannt wurde: Automotive-Zulieferstreitigkeiten, IT- und Software-Konflikte und Beraterhaftung gegen Abschlussprüfer, Investmentbanken und Steuerberater. Anwaltskanzleien stehen ausdrücklich nicht auf der Liste.
Das sagen andere
„Ich kenne ihn seit Langem vom Moot Court in Frankfurt. Er ist früh Partner in einem Spitzen-Schiedsteam geworden – allein das zeigt, dass er ein super Typ ist.“ (Mitschiedsrichter)
„Höchste Qualität und die Arbeit in einem motivierten Team sind Max Oehm wichtig. Er verfügt über die Gabe, komplexe Fälle auf den Punkt zu bringen.“ (Wettbewerber)
„Seriös und zuverlässig, kein nerviger Kostentreiber. Den würde ich Mandanten uneingeschränkt empfehlen für jedes Verfahren, das wir aus Konfliktgründen nicht machen können“ (Wettbewerber)
Das sagt Max Oehm selbst
Welches nichtjuristische Nicht-Sachbuch bedeutet Ihnen etwas?
Meine Patentante hat mir als Teenager den Briefroman ‚Adressat unbekannt‘ von Kressmann Taylor geschenkt. Das Buch ist kurz und ausdrucksstark. Die Botschaft ist für mich hochaktuell.
Wie feiern Sie Ihren 40. Geburtstag?
Das ist noch geheim; die Planung läuft. Meinen 30. Geburtstag habe ich beim Sandboarden in der Atacama-Wüste gefeiert. Die Latte liegt also hoch.
Greatest Hits
- Vertretung des Maple Bank-Insolvenzverwalters gegen die Wirtschaftsprüfer von EY, nachdem die Bank an Cum-Ex-Geschäften zugrunde gegangen war. Der Streit endete mit einem Vergleich.
- Vertretung von Siemens gegen den Bund im Zusammenhang mit dem Bundeswehr-IT-Projekt Herkules.