Juve Plus Kartellrecht

Menold Bezler gewinnt  – BRP Renaud gleicht aus

Die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler verstärkt ihre Kartellrechtspraxis. Equity-Partner Dr. Martin Beutelmann (49) kommt gemeinsam mit Hendrik Howaldt (35) als Counsel zum September von BRP Renaud und Partner. Im Gegenzug holt BRP zwei Anwälte von Oppenländer, um die entstandene Lücke zu schließen.

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Mit Beutelmann gewinnt Menold Bezler einen Kartellrechtsexperten, durch die Neuzugänge wächst das Kartellrechtsteam von Menold Bezler auf insgesamt sieben Berufsträger.

Martin Beutelmann

Beutelmann verfügt über rund 20 Jahre Berufserfahrung. Er berät mittelständische und große Unternehmen im In- und Ausland unter anderem zu Kooperationen, Fusionskontrollen, Compliance-Fragen und Kartellverfahren. Auch die Geltendmachung von Kartellschadensersatzansprüchen sowie die außenwirtschaftsrechtliche Investitionskontrolle gehören zu seinen Schwerpunkten. Auch vertriebsrechtliche Fragestellungen, etwa zur Gestaltung selektiver Vertriebssysteme oder zu Handelsvertreterverträgen gehören zum Beratungsportfolio.

Counsel Howaldt ist seit 2024 Salary-Partner bei BRP und war wie Beutelmann mehrere Jahre bei Gleiss Lutz beschäftigt. Howaldt hat sich insbesondere auf Compliance-Beratung und interne Ermittlungen spezialisiert.

BRP reagiert mit Neuzugängen von Oppenländer

Um den Verlust zu kompensieren, holt BRP zum Oktober den Salary-Partner Dr. Simon Schmauder (36) von Oppenländer. Der Associate Simon Gollasch wechselt bereits zum September zu BRP.

Simon Schmauder

Schmauder startete 2017 seine anwaltliche Karriere bei Oppenländer. 2023 stieg er als assoziierter Partner auf  – eine Position, die dem Salary-Partner gleichkommt. Bei Oppenländer spezialisierte er sich unter anderem auf komplexe Zusammenschlüsse. Er berät regelmäßig in Fusionskontrollverfahren, einschließlich Investitionsprüfung. Zudem verfügt er über Erfahrung mit der Kontrolle von EU-Drittstaatensubventionen sowie Kartellschadensersatzverfahren und bringt Kenntnisse im US-Kartell- und Prozessrecht mit. Berührungspunkte zu seiner neuen Kanzlei gab es schon seit Längerem. Bei der Beratung der Hermann Wein Gruppe zur Beteiligung von Radeberger Fleisch- und Wurstwaren Korch im März 2023 stand er BRP auf der Gegenseite gegenüber. Das neue Duo soll die kartellrechtliche Beratung bei der breitaufgestellten Mittelstandsberaterin BRP nahtlos fortführen.

Die Stuttgarter Sozietät Oppenländer zählt trotz der Abgänge mit aktuell acht Equity-Partnern, einem assoziierten Partner und sechs Associates weiterhin zu den größten Kartellrechtspraxen am Markt.

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