Merck

Leiterin der Konzernrevision wird Chefjustiziarin

Ab April steht Dr. Friederike Rotsch als Chefjustiziarin über den Abteilungen für Recht und Compliance beim Darmstädter Pharmaunternehmen Merck KGaA. Für sie bedeutet das gewissermaßen eine interne Rückkehr: Sie war 2005 bei Merck in der Rechtsabteilung eingestiegen und dort bis 2011 tätig. Seither leitete sie die Konzernrevision.

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Friederike Rotsch
Friederike Rotsch

Rotsch wird Nachfolgerin von François Naef, der seit 2009 Chefjurist war. Er verließ Merck bereits zum Jahresende 2013 und kehrte nach Unternehmensangaben aus privaten Gründen in die Schweiz zurück. Von dort war Naef  2007 zu Merck gestoßen, als das Unternehmen 2007 den Schweizer Biotechnologiekonzern Serono übernahm. Seine Berufung zum Chefjuristen galt seinerzeit als ungewöhnlich, weil er aus dem übernommenen Unternehmen und nicht aus dem Haus Merck kam.

Rötsch war bereits zwei Jahre nach ihrem Einstieg bei Merck zur Leiterin der Konzernrechtsabteilung aufgestiegen. Diesen Posten hatte sie vier Jahren inne und begleitete während dieser Zeit gemeinsam mit Naef auch einen massiven Umbau der Rechtsabteilung. Als sie 2011 dann die Leitung der Konzernrevision übernahm, übernahm zunächst Naef kommissarisch ihre Position. Im Frühjahr 2012 folgte ihr dann Daniela Würfel als Rechtsabteilungsleiterin nach. 

Compliance Officer der Unternehemnsgruppe ist seit vielen Jahren Michael Volz. Als neue Verantwortliche für beide Abteilungen berichtet Rotsch an den Vorstandsvorsitzenden Karl-Ludwig Kley. Mit Rotschs Wechsel an die Spitze für Recht und Compliance übernimmt Barbara Weiland (40) die Leitung der Konzernrevision. Auch sie berichtet an den Vorstandsvorsitzenden. Weiland ist wie Rotsch seit 2005 bei Merck und hatte bislang einen Führungsposten in der Personalabteilung.

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