München

Telefónica Deutschland holt zwei Juristinnen in den Vorstand

Telefónica Deutschland hat seine Führungsriege kräftig umgebaut und erweitert: Die bisherige Direktorin für Corporate Affairs, Valentina Daiber (49), verantwortet zukünftig im Vorstand die Rechtsgeschäfte. Human Resources übernimmt Nicole Gerhardt (46), bislang Personalchefin bei der Mediengruppe ProSiebenSat.1.

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Valentina Daiber
Valentina Daiber

Neuer Finanzvorstand wird Markus Rolle. Gestern hatte der Aufsichtsrat von Telefónica Deutschland bekannt gegeben, gleich mehrere neue Mitglieder in den Vorstand zu berufen und dafür interne Führungsgremien abzuschaffen. Die Veränderungen sollen zum August wirksam werden.

Nicole Gerhardt
Nicole Gerhardt

Der Vorstandsposten für Legal und Corporate Affairs, den Daiber übernimmt, wird neu eingerichtet. Sie ist seit 1999 für Telefónica tätig, wo sie zunächst als Vice President für regulatorische Themen zuständig war. Seit 2014 verantwortet sie als Mitglied des Exekutiv-Kommittees den Bereich Corporate Affairs. Ihre Laufbahn hatte die Juristin bei der Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter in Rheinland-Pfalz und am Institut für Europäisches Medienrecht begonnen.

Gerhardt war zwölf Jahre im Personalmanagement von Vodafone tätig, bevor sie 2013 als Head of Human Resources zur E-Plus Gruppe wechselte. Seit zwei Jahren betreute sie als Executive Vice President den Personalbereich von ProSiebenSat.1. Dort amtiert seit Mai zudem der ehemalige Unilever-Personalmanager Ulf Wermeister in der neu geschaffenen Position des Chief Human Resources Officers. Bei Telefónica Deutschland folgt Gerhardt auf Thomas Gottschlich, der den Personalbereich bislang als Geschäftsführer verantwortete und das Unternehmen mit bislang unbekanntem Ziel verlässt.

Der in München ansässige Telefónica-Konzern hatte sich nach der Integration der E-Plus-Gruppe ein umfassendes Compliance Management System zugelegt. Dafür hatte KPMG Law im Vorfeld sowohl die Compliance-Kultur im Unternehmen untersucht, als auch die Zusammenführung und Ausweitung bisheriger Compliance-Systeme unterstützt. Besonderes Augenmerk lag auf Antikorruption und Kartellrecht. Die Federführung lag beim Düsseldorfer KMPG Law-Partner Dr. Konstantin von Busekist, der von Senior Managerin Anne-Kathrin Gillig unterstützt wurde.

 

   

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