Münchner Strafrechtler

Namenspartner von Ufer Knauer gehen getrennte Wege

Nach zwölf gemeinsamen Jahren fällt die erfolgreiche Münchner Strafrechtsboutique Ufer Knauer auseinander. Zum Jahreswechsel werden Prof. Dr. Christoph Knauer und Sören Schomburg der gemeinsamen Kanzlei den Rücken kehren.

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Florian Ufer

Dr. Florian Ufer wird die Kanzlei mit neuem Namen in München und Frankfurt fortführen, während Prof. Dr. Christoph Knauer und Sören Schomburg in München, Frankfurt und Berlin eine neue Einheit gründen.

Christoph Knauer

Beide Seiten betonen, auch künftig zusammenarbeiten zu wollen. Die Kanzlei gab es in der alten Konstellation seit 2009, sie hat ihre Wurzeln bei Bossi Ufer Widmaier. Neben den beiden  Namenspartnern und dem Equity-Partner Schomburg gehören ihr noch vier Salary-Partner, zwei Counsel, sieben Associates und drei of Counsel an. Wer sich nun wem anschließt, steht noch nicht fest.

Keine Scheu vor heißen Eisen

Ufer Knauer kann auf eine Reihe prominenter Verteidigungen zurückblicken – sowohl auf der Seite von Individuen als auch auf der Seite von Unternehmen. Letzteres nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu. So verteidigten sie zuletzt etwa in der Masken-Affäre einen beteiligten Unternehmer, Continental im Dieselkomplex, den FC Bayern im Verfahren um Mindestlöhne und die Deutsche Börse gegenüber Behörden.

Freshfields Bruckhaus Deringer stand sie in Sachen Cum-Ex genauso zur Seite wie der Commerzbank und der Hamburger Commercial Bank. Mit Cum-Ex nahm die  steuerstrafrechtliche Beratung immer mehr Raum ein. Aber auch Private-Equity-Fonds fanden den Weg in die Kanzlei, denn diese werden in letzter Zeit immer mehr von der Münchner Steuerfahndung angegangen. 

 

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