Neues E.on-Panel

CMS Hasche Sigle und Kümmerlein setzen sich durch

Der Essener Energieversorger E.on hat ein neues Panel ausgeschrieben. Nun stehen die Sieger fest. Auf der Liste stehen jetzt fünf statt drei Kanzleien. Neu hinzugekommen sind CMS Hasche Sigle und Kümmerlein, weiterhin stehen in der Gunst der Rechtsabteilung Freshfields Bruckhaus Deringer, Linklaters und Luther.

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Guntram Würzberg
Guntram Würzberg

Die Verträge mit den bestehenden Panel-Kanzleien waren kürzlich ausgelaufen. Diese Gelegenheit nutzte die Rechtsabteilung um General Counsel Dr. Guntram Würzberg, um gemeinsam mit der Einkaufsabteilung das Panel per Neuausschreibung zu erweitern. Dabei waren nicht nur der Preis und internationale Aufstellung wichtige Kriterien für E.on. Der Konzern wählte auch Kanzleien aus, die bei Rechtsberatung zur Digitalisierung besonders kompetent sind. 

Zehn Kanzleien schafften es auf die Longlist der seit November 2016 von Würzberg geführten Rechtsabteilung. Aus diesen wurden dann schließlich die fünf Sieger ausgewählt. Zentrale Rechtsgebiete der Ausschreibung waren Corporate/M&A, Kartellrecht, Compliance, Regulierung, Öffentliches Recht, Vertrieb, Arbeitsrecht sowie die Digitalisierungsrechtsgebiete IT- und Datenschutzrecht.

CMS und Kümmerlein als Neu-Panel-Mitglieder haben beide auch schon in der Vergangenheit für E.on gearbeitet, vor allem im Arbeitsrecht (CMS) und als Hauptversammlungsberater (Kümmerlein). Wie Freshfields, Linklaters und Luther dürfen sie in Zukunft auch mit Beratungsaufträgen aus anderen Rechtsgebieten rechnen. 

Im Vergleich zu früher nimmt sich E.on nun mehr Freiheiten bei der Mandatsvergabe. Der Konzern will zu den Panel-Kanzleien künftig ein enges, aber kein exklusives Verhältnis mehr pflegen. Eine weitere wesentliche Änderung: E.on zahlt nun keine festgelegtes Monatshonorar mehr, sondern rechnet auf Stundenbasis ab, abgestuft nach Status der beteiligten Anwälte. Beide Neuerungen sollen dazu beitragen, dass E.on externe Rechtsleistungen projektorientierter und günstiger einkaufen kann. (Martin Ströder)

 

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