Sjobring wird an CEO Uday Yadav berichten. Sein Aufgabenbereich umfasst den Ausbau der Rechtsabteilung, die Stärkung von Governance und Risikomanagement sowie die Unterstützung der langfristigen Unternehmensstrategie.
Sjobring bringt mehr als zwei Jahrzehnte internationale Erfahrung aus börsennotierten und global tätigen Unternehmen mit. Zuletzt war er als Senior Vice President, General Counsel & Secretary beim schwedischen Stahlhersteller SSAB tätig. Zuvor war er Executive Vice President Legal Affairs, General Counsel & Secretary bei den Automobilzulieferern Veoneer und Autoliv.
Weitere Stationen seiner Karriere führten ihn als General Counsel zum Offshore-Bohrunternehmen Transocean in Genf und als Head of M&A Legal zu Nokia nach Helsinki und New York. Seine juristische Laufbahn begann Sjobring in Schweden, bevor er als Associate bei der US-Kanzlei Skadden in New York tätig war. Er verfügt über mehrere weiterführende juristische Abschlüsse. Sjobring besitzt die schwedische und amerikanische Staatsbürgerschaft und wird seinen Sitz in Düsseldorf haben.
Im Zuge der Einrichtung der CLO-Position wird Dr. Svenja Lemke, die seit 2006 bei der Aufzugssparte tätig ist und seit 2020 Head of Legal war, künftig als Vice President, Legal, Ethics & Compliance für das Unternehmen tätig sein.
CEO Yadav erklärte, die Rolle des CLO werde von zentraler Bedeutung sein, während das Unternehmen in die nächste Phase seiner Entwicklung eintrete und die Strategie 2030 umsetze. Sjobring sei eine erfahrene Führungskraft und dafür bekannt, leistungsstarke Teams aufzubauen.
Die Neuaufstellung erfolgt wenige Monate, nachdem der frühere Rechts- und Personalverantwortliche von TK Elevator, Dr. Philipp Voet van Vormizeele, wegen Untreue in Millionenhöhe verurteilt worden ist. Er hatte seit 2021 als Chief Human Resources Officer die Bereiche HR, Legal, Compliance, Datenschutz sowie Arbeitsbeziehungen verantwortet. Nachdem er sich selbst angezeigt hatte, trennte sich das Unternehmen 2023 von ihm.
TK Elevator beschäftigt weltweit rund 50.000 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von etwa 9,2 Milliarden Euro. Bis 2020 war das Unternehmen Teil des Thyssenkrupp-Konzerns und wurde dann für rund 17 Milliarden Euro an ein Konsortium von Finanzinvestoren verkauft.