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19.02.2021

Umsatz 2020: Hogan Lovells Deutschland wieder mit Rekordergebnis

Zum siebten Mal in Folge konnte Hogan Lovells in Deutschland ihre Umsätze ausbauen. An den fünf deutschen Standorten erwirtschaftete die Kanzlei 2020 trotz Pandemie insgesamt 268 Millionen Euro. Auch die Produktivität stieg, wenn auch weniger als die Erlöse.

Stefan Schuppert

Stefan Schuppert

Die Umsatzsteigerung von über 5 Prozent im Vergleich zu 2019 (253,4 Millionen Euro) erwirtschaftete Hogan Lovells in Deutschland mit einem auf 392 Full Time Equivalents (423 Köpfe) stark gewachsenen Team. Im Vorjahr trugen insgesamt 379 FTE zum Umsatz bei, was einem Personalwachstum von 3,5 Prozent entspricht.  

Mit dem deutlichen Personalwachstum stieg die Produktivität in Deutschland um etwa zwei Prozent auf rund 684.000 Euro pro Berufsträger und erreicht somit ebenfalls erneut ein Rekordniveau.

Dennoch ist der Umsatz nicht zuletzt vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Unsicherheit in der Wirtschaft bemerkenswert. Das offizielle Geschäftsergebnis, das zu den ersten veröffentlichten im deutschen Rechtsmarkt gehört, dürfte für die gesamte Branche den Ton angeben.

Die Kanzleiführung um Managing-Partner Dr. Stefan Schuppert sieht in der Krise selbst einen Grund für den Aufschwung. Gemeinsam mit ihren Mandanten habe die Kanzlei „schnelle, innovative und praktische Lösungen für die neuen Probleme gefunden“, so Schuppert.

Wachstumsfelder in Deutschland waren vor allem die Bereiche Compliance, International Arbitration, Financial Services, IPMT und Regulatory. Zu den Schlüsselmärkten gehörten Automotive und Mobility, Life Sciences & Health Care, Technology und Energy & Natural Resources.

Das Berliner Legal Services Center mit einem integrierten Legal Tech Hub leistete einen signifikanten Beitrag zu diesen Ergebnissen und zur effizienteren Beratung der Mandanten, heißt es von Seiten der Kanzlei. Das Investment der Sozietät in ein dreiköpfiges Entwicklerteam und eigene digitale Produkte habe sich bezahlt gemacht. Mit Dr. Sebastian Lach, Partner am Standort München, ist der Bereich auf Management-Ebene strategisch verankert.

Der Standort Deutschland hat in hohem Maße auch zum globalen Gesamterfolg der Sozietät beigetragen und gilt weiterhin als einer der Hauptmotoren des Kanzleiwachstums. Weltweit stieg der Umsatz um 2,8 Prozent auf 2,308 Milliarden Dollar (Vorjahr: 2,246 Milliarden Dollar). Der Umsatz pro Berufsträger stieg weltweit um 4,0 Prozent auf 884.000 Dollar, nach 850.000 Dollar im Vorjahr. Die Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika erwirtschafteten 49 Prozent des Gesamtumsatzes, der Wirtschaftsraum Europe, Middle-East & Africa 45 Prozent und Asia-Pacific 6 Prozent. (Martin Ströder)

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