Juve Plus Arbeitsrecht

Neuanfang bei Burgstaller & Preyer

Nach mehr als 25 Jahren kehrt die anerkannte Arbeitsrechtsexpertin Birgit Vogt-Majarek dem Arbeitsrechtsteam von Schima Mayer Starlinger den Rücken. Im Oktober schlägt die 55-Jährige in der rein aufs Arbeitsrecht spezialisierten Boutique bei Burgstaller & Preyer ein neues Kapitel ihrer Karriere auf.

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Dort trifft sie auf Dr. Helmut Preyer (66) und Dr. Gerald Burgstaller (55), zwei der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Mit Vogt-Majarak kommt ein Konzipient von Schima Mayer Starlinger. Für die Kanzlei bieten die Zugänge nicht nur eine wichtige Verstärkung der personellen Kapazitäten, sondern erweitern auch ihre internationale Aufstellung. Schließlich ist Vogt-Majarek durch ihre langjährige Tätigkeit als österreichische Ansprechpartnerin für globale Arbeitsrechtsnetzwerk Ius Laboris hervorragend vernetzt.

Birgit Vogt-Majarek

Bereits als Konzipientin spezialisierte sich Vogt-Majarek auf das Arbeitsrecht und war seit 1998 Teil des angesehenen Arbeitsrechtsteams um Dr. Georg Schima in der Kanzlei Kunz Schima Wallentin (KSW). 2002 folgte die Eintragung als Rechtsanwältin, 2004 wurde sie dort zur Partnerin ernannt und zählte zu den prägenden Köpfen des Teams, das sich 2018 mit Starlinger Mayer zu Schima Mayer Starlinger zusammenschloss. Neben ihrem internationalen Schwerpunkt berät Vogt-Majarek große und mittelständische Unternehmen in allen arbeitsrechtlichen Fragen – etwa zu Restrukturierungen, Bonusplänen, in Auseinandersetzungen mit Betriebsräten oder bei Kollektivvertragsverhandlungen. Zu ihren Mandanten zählen etwa Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Canon und Air Liquide.

Mit Vogt-Majarek und der Anbindung an Ius Laboris will Burgstaller & Preyer sich künftig deutlich internationaler aufstellen. Auch plant die Kanzlei, die ab Oktober vier Partnerinnen und Partner sowie zwei Konzipienten umfasst, ihr Team auf Anwalts- sowie Konzipientenebene zu erweitern. Im August hatte Dominik Stella, der kurz zuvor zum Salary-Partner ernannt worden war, der Kanzlei den Rücken gekehrt, um bei Schindler die arbeitsrechtliche Beratung wieder aufzubauen.

Praxis im Umbruch

Philipp Gamauf

Die Arbeitsrechtspraxis von Schima Mayer Starlinger musste in den vergangenen Jahren einige Weggänge hinnehmen. So verließen in den vergangenen Jahren mehrere viel versprechende Anwälte und Anwältinnen die Kanzlei und schlossen sich Wettbewerbern wie Dorda, Herbst Kinsky oder KWR Karasek Wietrzyk an. Zudem richtete sich Altmeister Dr. Georg Schima zusehends auf die Schnittstelle zum Gesellschafts- und Stiftungsrecht aus.

Künftig wird Philipp Gamauf die Praxis leiten. Auch er hatte seinen Schwerpunkt zunächst an der Schnittstelle zum Gesellschaftsrecht, verlagert diesen aber zusehends ins Arbeitsrecht. Unterstützt wird Gamauf dabei auch von der Anfang 2024 zu SMS gekommenen Litigation-Partnerin Dr. Julia Andras, die einen Schwerpunkt in der arbeitsrechtlichen Prozessvertretung hat. Um die personellen Engpässe zu beseitigen, setzt SMS auf Quereinsteiger: Für den Herbst ist der Zugang einer erfahrenen Anwältin geplant, auch auf Konzipientenebene will die Praxis wieder aufstocken.   

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